Im Gebiet Tribschenhorn gibt es neben einer Hundefreilaufzone auch eine Aufwertung von Fauna und Flora

Im Gebiet Tribschenhorn werden mit der Realisierung der Hundefreilaufzone im Spätsommer 2020 gleichzeitig ökologische Aufwertungsmassnahmen umgesetzt. Unter anderem sollen artenreiche Blumenwiesen, Feuchtmulden und Hecken neu angelegt werden.

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Auch die Pflanzenwelt soll im Gebiet Tribschenhorn aufgewertet werden.

Auch die Pflanzenwelt soll im Gebiet Tribschenhorn aufgewertet werden.

Bild: PD

Ende 2019 hat der Grosse Stadtrat zusätzliche Mittel für die Biodiversitätsförderung zur Verfügung gestellt. Als zertifizierte «Grünstadt Schweiz» übernimmt die Stadt Luzern auf ihren eigenen Grundstücken eine wichtige Vorbildfunktion bei der Förderung naturnaher Lebensräume. Deshalb sollen mit der Einrichtung der Hundefreilaufzone Teile des Naherholungsgebiets am Tribschenhorn auch für Fauna und Flora aufgewertet werden, wie die Stadt Luzern am Freitag mitteilte. Artenreiche Blumenwiesen, Feuchtmulden und Hecken sollen neu angelegt werden und zukünftig spannende Naturbeobachtungsmöglichkeiten bieten. Die ökologischen Aufwertungsmassnahmen sollen insbesondere im Herbst/Winter 2020/21 umgesetzt werden.

Wie bei der Hundefreilaufzone am Churchillquai wird auch am Tribschenhorn für die Hunde im Rahmen der zweijährigen Pilotphase der Zugang zum See mit einer «Toleranzzone» (kein Leinenzwang) ermöglicht. Auch hier begleiten die SIP (Sicherheit Intervention Prävention), die Polizei sowie die Stadtgärtnerei das Pilotprojekt mit einem Monitoring. Weiter werden die städtischen Hundehalterinnen und -halter mittels eines Flyers über die Hundehaltung aufgeklärt und sensibilisiert.

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