Im Hallenbad helfen 43 Kameras Leben retten

Wenn in einer Woche das neue Hallenbad auf der Luzerner Allmend eröffnet wird, erhalten die Badmeister Assistenten. Diese arbeiten unter Wasser.

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Das neue Hallenbad auf der Luzerner Allmend ist mit modernsten Sicherheitsvorkehrungen versehen. (Bild: Jakob Ineichen/Neue LZ)

Das neue Hallenbad auf der Luzerner Allmend ist mit modernsten Sicherheitsvorkehrungen versehen. (Bild: Jakob Ineichen/Neue LZ)

Im Unglücksfall wird im neuen städtischen Hallenbad auf der Allmend durch eine der 43 in den Becken installierten Überwachungskameras Alarm ausgelöst. «Die Kameras haben den Auftrag zu schauen, ob alles in Ordnung ist», sagt Martin Zbinden. Er hat mit der Immenseer Firma Jomatec das Luzerner Hallenbad mit dem Unterwasser-Detektionssystem ausgerüstet. Die Videotechnologie sorgt dafür, dass im Sekundentakt Unterwasserbilder an die Computerzentrale übermittelt werden. Dort werden sie von der Software mit Referenzbildern verglichen und ausgewertet. Befindet sich plötzlich ein regloser Körper im Wasser, wird sofort der Alarm ausgelöst.

Bild: Corinne Glanzmann / Neue LZ
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Das neue Luzerner Hallenbad. (Bild: Jakob Ineichen/Neue LZ)
Die 50 Meter lange Wasserrutsche im Hallenbad. (Bild: Jakob Ineichen/Neue LZ)
Ausblick aus dem Fitnesszentrum. (Bild: Jakob Ineichen/Neue LZ)
Das Sportgebäude von aussen. (Bild: Jakob Ineichen/Neue LZ)
Die Saunaräume. (Bild: Jakob Ineichen/Neue LZ)
Ein Blick in die neue Migros-Filiale. (Bild: Jakob Ineichen/Neue LZ)
Letzte Arbeiten. (Bild: Jakob Ineichen/Neue LZ)
Letzte Arbeiten. (Bild: Jakob Ineichen/Neue LZ)
Das neue Luzerner Hallenbad. (Bild: Jakob Ineichen/Neue LZ)
Das neue Luzerner Hallenbad. (Bild: Jakob Ineichen/Neue LZ)
Umkleidekabinen im Hallenbad. (Bild: Jakob Ineichen/Neue LZ)
Für Sicherheit im Hallenbad ist gesorgt. (Bild: Jakob Ineichen/Neue LZ)
Der Luzerner Baudirektor Kurt Bieder (rechts) und Stefan Schlatter, Geschäftsführer Hallenbad Luzern AG. (Bild: Jakob Ineichen/Neue LZ)
Am 28. Juli wird das Sportgebäude der Bevölkerung vorgestellt. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)
Stefan Schlatter, Geschäftsführer Hallenbad Luzern AG (links) und Claudio Zanella (Gesamtprojektleiter Sportarena Allmend der ARGE Halter / Eberli) am Rande des 25-Meter-Beckens. (Bild: Pius Amrein/Neue LZ)
Das Springerbecken ist 3,8 Meter tief (links). Das 25-Meter-Schwimmerbecken ist 2,2 Meter tief. (Bild: Pius Amrein/Neue LZ)
Blick auf das 21 Meter breite und 25 Meter lange Schwimmerbecken, das mit einer Wassertemperatur von 28 Grad gewärmt sein wird. (Bild: Pius Amrein/Neue LZ)
Die Sprungtürme sind 1 Meter, 3 Meter und 5 Meter hoch und bieten Gelegenheit für präzise Kunstsprünge oder Freestyle Spass. (Bild: Pius Amrein/Neue LZ)
Der gemischte Wellnessbereich Sauna und Eisgrotte (im Vordergrund). (Bild: Pius Amrein/Neue LZ)
Im Vordergrund entsteht eine Trockensauna, gleich dahinter ein Tauchbecken mit Aufgusssauna. Hinten links wird die Eisgrotte und hinten rechts das Dampfbad zu stehen kommen. Rechts befindet sich das Sanarium. (Bild: Pius Amrein/Neue LZ)
Blick in die Sporthalle, in der 430 Studierende im Fach Bewegung und Sport ausgebildet werden. (Bild: Pius Amrein/Neue LZ)
Die Sporthalle ist unter anderem auch mit einer modernen Kletterwand (hinten rechts) und einer Boulderwand ausgerüstet. (Bild: Pius Amrein/Neue LZ)
Das neue Sportgebäude steht direkt neben den beiden Hochhäusern. (Bild: Pius Amrein/Neue LZ)
Der Kanton Luzern investiert 3,42 Millionen Franken für den Mieterausbau einer Doppelsporthalle. (Bild: Pius Amrein/Neue LZ)
Im Aussenbereich gibt es einen Kneippgarten. (Bild: Pius Amrein/Neue LZ)
Büroräume mit bestem Blick auf die Allmend-Wiese. (Bild: Pius Amrein/Neue LZ)
Bauherrin des Sportgebäudes ist die Credit Suisse Anlagestiftung. (Bild: Pius Amrein/Neue LZ)
Blick vom Kneippgarten im Aussenbereich auf die Wohntürme. Hinter der Fensterscheibe befindet sich die Salounge. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)
Eingangsbereich vor der 590 Quadratmeter grossen Migros-Filiale. Das Sortiment umfasst Frischprodukte des täglichen Bedarfs, Convenience und Non-Food-Produkte. (Bild: Pius Amrein/Neue LZ)
Wellnessen mit Blick auf die Hochhäuser. (Bild: Pius Amrein/Neue LZ)
Blick vom Sportgebäude auf die Wohntürme. (Bild: Pius Amrein/Neue LZ)
Baudirektor Kurt Bieder im Gesundheitszentrum Medbase. Medbase ist eine Tochterfirma der Migros und betreibt ambulante medizinische Gesundheitszentren in verschiedenen Städten der Schweiz. Die Patienten profitieren von einem umfassenden medizinischen, para- und komplementärmedizinischen Leistungsangebot. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)
In der Doppelturn-Halle gibt es noch viel zu tun. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)
Bis am 1. August soll alles fertig sein. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)
Das Sportgebäude steht direkt bei den neuen Hochhäusern auf der Allmend. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)
Futuristisch: Blick vom Sportgebäude auf die Wohntürme. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)
Bilden eine Einheit: Sportgebäude und Wohnturm. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)
Rundgang am 2. Dezember 2011: Stefan Schlatter, Geschäftsführer des Hallenbads Luzern, betrachtet den Pool. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Im obersten Stock des neuen Sportgebäudes, mit Sicht auf die beiden Wohntürme. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Detlef Rach kontrolliert die Schweissnähte im 25-Meter-Pool. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Das Wasserbecken mit den beiden Sprungtürmen. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ
Die neue Sporthalle (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Die Sporthalle (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Die neue Sporthalle mit Sicht auf die Wohntürme. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Die neue Sporthalle (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Hier kommt das Fitness-Center rein. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Schweissarbeiten in einem Nebenbecken. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Stefan Schlatter, Geschäftsführer des Hallenbads Luzern, betrachtet den 25 Meter Pool. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Stefan Schlatter, Geschäftsführer des Hallenbads Luzern, in einem Technikraum. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
So soll Hallenbad dereinst aussehen. (Bild: PD)
So soll Hallenbad dereinst aussehen. (Bild: PD)

Bild: Corinne Glanzmann / Neue LZ

Das Luzerner Hallenbad ist das dritte in der Schweiz – nach Pontresina und Meilen –, das die Firma Jomatec mit diesem System ausrüstet. «Ertrinken in einem Schwimmbad sollte kein Thema mehr sein», erklärt Zbinden. Ganz ausschliessen kann man den Ertrinkungstod allerdings auch auf der Allmend nicht.  «Können wir mit unserem System nur ein Leben retten, hat sich die Investition gelohnt, denn ein Menschenleben ist unbezahlbar», sagt Zbinden.

Gemäss Stefan Schlatter, Geschäftsführer der Hallenbad Luzern AG, hat der Einbau der Überwachungskameras, inklusive Software, rund 200 000 bis 300 000 Franken gekostet.

Christian Bertschi

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