Im Kampf gegen Corona sucht der kantonale Führungsstab Luzern online Freiwillige mit medizinischer Grundausbildung

Die Helferinnen und Helfer sollen in den Drive-In Testzentren eingesetzt werden oder bei administrativen Aufgaben im medizinischen Bereich unter die Arme greifen. Melden kann man sich über ein Online-Formular.

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(sok/dlw) Die Freiwilligen müssen gemäss Medienmitteilung eine der folgenden Voraussetzungen erfüllen:

  • eine abgeschlossene Ausbildung in einem medizinischen Beruf haben (z.B. Pflege, SRK oder Medizinische Praxisassistentin) oder im letzten Jahr der Ausbildung sein
  • Medizinstudierende ab dem 4. Jahr
  • Samariter mit gültigem Kurs-Zertifikat Ersthelfer Stufe 2 IVR sein
  • eine abgeschlossene Ausbildung in einem Laborberuf (z.B. Laborant) oder im letzten Jahr der Ausbildung
  • Apothekerin oder Pharmaassistent 
Einer der möglichen Einsatzorte: Das Corona Drive-In Testzentrum auf der Allmend.

Einer der möglichen Einsatzorte: Das Corona Drive-In Testzentrum auf der Allmend.

Bild: Eveline Beerkircher (Allmend, 22. Oktober 2020)

Die Helferinnen und Helfer sollten bereit sein, gelegentlich Einsätze am Abend oder an Wochenenden zu übernehmen, wenn möglich ein eigenes Fahrzeug haben sowie nicht zur Risikogruppe gehören. Wie Andreas Schmid, Koordinator Freiwilligenarbeit beim Kantonalen Führungsstab, ausführt, werden in einer ersten Phase Freiwillige für die drei Drive-in-Testzentren in Luzern, Nottwil und Entlebuch gesucht. Schmid: «Mit der Eröffnung der zusätzlichen Testzentren ist der Bedarf an medizinischem Personal gestiegen.» Die Freiwilligen sollen unter anderem Abstriche vornehmen oder administrative Arbeiten erledigen.

Weitere Voraussetzung ist eine «minimale Verfügbarkeit von 50 Prozent», wie es in der Mitteilung des Kantons heisst. Andreas Schmid erklärt: «Wir wollen die Leute ihrem Ausbildungsstand entsprechend einsetzen.» Zudem würden die Freiwilligen laut Schmid finanziell entschädigt. «Freiwillig heisst nicht gratis», sagt er. In welcher Höhe ist allerdings noch offen. Laut Schmid hätten sich bereits am Verlaufe des Montags gegen 30 Personen gemeldet.