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Im Kanton Schwyz geraten Rehe wegen des Schnees in Not

Die starken Schneefälle von Anfang Februar führten im Kanton Schwyz zu Notsituationen für viele Wildtiere. Es ging nicht ohne Notfütterungen.
Frieda Suter

Jäger und Anwohner aus dem Gebiet zwischen Rempen und Innerthal im Kanton Schwyz haben in der vergangenen Woche vermehrt Rehe beobachtet, die auf der Futtersuche bis in die Hausgärten und auf Sitzplätze kamen. Jäger sahen zudem, dass das Wild seit dem Fütterungsverbot öfter die Wälder verlässt und in der Nähe von Siedlungen auftaucht. Dadurch ergeben sich vermehrt auch Konflikte mit frei laufenden Hunden. Auf Nachfrage sagt Wildhüter Steven Diethelm, dass er auch tote Rehe einsammeln musste, die im tiefen Schnee die Flucht vor Füchsen nicht mehr geschafft hatten und so zu Tode kamen.

Die aussergewöhnliche Situation für das Wild wurde im Amt für Natur, Jagd und Fischerei (ANJF) besprochen. Pius Reichlin, Kantonaler Hegeobmann, entschied, dass in dieser speziellen Situation die hungernden Wildtiere im Sinne einer Notfütterung mit einer speziellen Wildfuttermischung für Wiederkäuer zu füttern seien. Über die ganze Aktion muss genau Rechenschaft abgeliefert werden. Inzwischen konnte diese Massnahme grösstenteils abgeschlossen werden, da sich der Schnee schnell setzt und wegschmilzt. «Wichtig ist weiterhin, die Wildtiere nicht zu stören, da sie bei jeder Flucht viel Energie verlieren, die sie nur schwer ersetzen können », sagt der Wildhüter.

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