Auf dem ehemaligen Pilatusmarkt-Areal in Kriens entstehen 100 Studentenwohnungen

Die Anlagegruppe Wohnimmobilien Schweiz der Patrimonium Anlagestiftung will auf dem ehemaligen Pilatusmarkt-Areal 22 Millionen Franken investieren.

Stefan Dähler
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So soll die Nidfeld-Überbauung in Kriens aussehen.

So soll die Nidfeld-Überbauung in Kriens aussehen.

Visualisierung: Christ & Gantenbein

Das Gebiet Luzern Süd entwickelt sich zu einem Hotspot für Studenten. Bereits bekannt war, dass die Luzerner Stiftung Student Mentor Foundation auf dem Areal Schweighof in Kriens bis 2021 ein Studentenheim mit Platz für 138 Personen realisiert. Nun kommen auf dem Nidfeld-Areal, wo sich früher der Pilatusmarkt befand, rund 100 weitere Studentenwohnungen hinzu. Die Anlagegruppe Wohnimmobilien Schweiz der Patrimonium Anlagestiftung will dafür 22 Millionen Franken investieren, wie sie mitteilt. Mit dem Kauf wachse die Anlagegruppe auf gegen 700 Millionen Franken.

Die Patrimonium Anlagestiftung richtet sich an «in der Schweiz domizilierte steuerbefreite Einrichtungen der beruflichen Vorsorge», wie es in der Mitteilung heisst. Über 100 Pensionskassen zählten zu deren Anlegern.

Eröffnung im Sommer 2023 geplant

Der Bau erfolge in einem Totalunternehmer-Vertragsverhältnis mit der Losinger Marazzi AG. Letztere plant und realisiert bekannterweise das Gesamtprojekt auf dem Nidfeld-Areal. Die Arbeiten an der Gesamtüberbauung haben gemäss Mitteilung begonnen. Die Fertigstellung der Studentenwohnungen sei für Sommer 2023 geplant.

Der Standort sei attraktiv für Studentenwohnungen, schreibt die Patrimonium Anlagestiftung. Gleich daneben wird in wenigen Wochen der Neubau der Musikhochschule Luzern eröffnet. Mittelfristig ist in Horw der Ausbau des dortigen Campus geplant.

Auf dem Nidfeld-Areal sind total rund 500 Wohnungen und dazu noch Gewerberäume geplant. Gerechnet wird mit einem Investitionsvolumen von rund 170 Millionen Franken. Die Baubewilligung liegt, mit Ausnahme des 60-Meter-Hochhauses, vor.