Im Stadion trägt die Stadt keine Verantwortung

Stadtrat beurteilt die Sicherheitslage an FCL-Spielen als gut. Er befürwortet ein Verbot der Verwendung von pyrotechnischen Material an FCL-Spielen.

Drucken
Teilen
FCL-Fans zünden Pyros im Spiel gegen den FC Thun. (Bild: Keystone)

FCL-Fans zünden Pyros im Spiel gegen den FC Thun. (Bild: Keystone)

Bei FCL-Spielen ist die Zuständigkeit für die Sicherheit in der swissporarena klar geregelt. Das schreibt der Stadtrat in seiner Antwort auf eine Interpellation betreffend Sicherheit im Fussballstadion auf der Allmend von Jules Gut namens der GLP-Fraktion. Ausserhalb des Stadions sei die Luzerner Polizei zuständig, innerhalb des Stadions hingegen die Betreiberin des Stadions. «Die Stadt Luzern trägt folglich im Bereich Stadion keine Verantwortung im Zusammenhang mit Fussballspielen», so der Stadtrat. Er verweist darauf, dass die swissporarena nach den neusten Sicherheitsrichtlinien gebaut worden sei. Probleme wie im Letzigrund Zürich, wo die Fans die Sektoren verlassen konnten oder pyrotechnisches Material rund ums Stadion durch die Absperrungen hindurchgereicht werden können, seien in Luzern nicht möglich. Es sei jedoch nicht auszuschliessen, dass pyrotechnisches Material ins Stadion geschmuggelt werde.

Die Verwendung von pyrotechnischem Material unterliegt dem Sprengstoffgesetz und ist in Schweizer Fussballstadion verboten. «Aufgrund der Gefährlichkeit dieser Fackeln, Petarden und Rauchbomben wird dieses Verbot auch vom Stadtrat absolut befürwortet. Nicht im Zuständigkeitbereich der Stadt läge allerdings die Durchsetzung des Verbots, da sie im Rahmen der Eingangskontrollen durchgeführt werde.

Des weiteren erachtet der Stadtrat einen Spielabbruch, wenn Pyros, Knallpetarden oder Rauchbomben zum Einsatz kommen, als eine «ernsthaft zu prüfende Variante». Dies sei allerdings Sache der Swiss Football League (SFL). Der Stadtrat erwarte eine klare Haltung der SFL.

pd/zim