IMAX: «Haben einen hieb- und stichfesten Vertrag»

Nachdem überraschend bekannt geworden war, dass «Avatar» im Luzerner Imax nicht gezeigt werden darf, kommen Bedenken wegen den Opern-Live-Übertragungen auf. Das Imax wiegelt ab.

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Renée Fleming als Marschallin in Strausss «Der Rosenkavalier». (Bild Photopress/Verkehrshaus/Ken Howard)

Renée Fleming als Marschallin in Strausss «Der Rosenkavalier». (Bild Photopress/Verkehrshaus/Ken Howard)

«Für die Opern-Live-Übertragungen haben wir einen hieb- und stichfesten Vertrag mit dem Lizenzgeber, welcher für die Schweiz zuständig ist», nimmt Imax-Leiter Christian Scheidegger, Stellung. «Es gibt für uns keinen Grund, zu zweifeln, dass etwas nicht klappen sollte.» Das liegt auch im Interesse des Musiktheaters, denn die «Avatar»-Sache hatte auch für das Imax unangenehme Folgen: Die Besitzer sämtlicher reservierter Billette mussten ausgemacht, diplomatisch vertröstet und diesen im Minimalfall der Ticketpreis retourniert werden.

Bei den Opern-Übertragungen liege der Fall anders als beim Science-Fiction-Kracher: «Bei ?Avatar? war das Problem, dass die Imax Corporation mit 20th Century Fox ihrerseits einen Vertrag hatte und Fox untersagte, uns eine Kopie zu geben.» Dieses Dreiecksverhältnis gebe es bei den Live-Übertragungen nicht. «Insofern ist die Situation unproblematisch.»

Zurzeit sei man daran, die verfahrene Situation mit Imax abzuklären. «Unser Ziel ist es, das Abendprogramm mit Spielfilmen so rasch wie möglich wieder aufzunehmen.» Sobald die rechtliche Situation geklärt sei, werde wir mit sämtlichen Filmverleihern den Kontakt wieder suchen.

scd