Immer mehr Kinder sind psychisch krank

In Kriens werden psychisch kranke Kinder aus der ganzen Zentralschweiz stationär behandelt. Fast alle haben Gewalt erlebt – vielfach zuhause oder in der Schule.

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Chefarzt Thomas Heinimann und Oberärztin Monika Vogler vor der neuen Therapiestation für psychisch kranke Kinder in Kriens. (Bild: Pius Amrein/Neue LZ)

Chefarzt Thomas Heinimann und Oberärztin Monika Vogler vor der neuen Therapiestation für psychisch kranke Kinder in Kriens. (Bild: Pius Amrein/Neue LZ)

Im Kanton Luzern gibt es immer mehr psychisch kranke Kinder und Jugendliche. Die Zahl derer, die psychiatrisch behandelt werden müssen, hat sich seit 1996 auf 2091 Fälle im Jahr 2010 verdoppelt. Unter den Patienten sind bereits Sechsjährige. bei einigen Kindern gehen die Verhaltensstörungen – von Angstzuständen über Gewalttätigkeiten bis hin zu Essstörungen so weit, dass sie stationär behandelt werden müssen. Für diese Kinder gibt es seit 2009 die Kindepsychiatrische Therapiestation und Tagesklinik (KPS) in Kriens. Bisher war diese provisorisch im Alters- und Pflegeheim Grossfeld untergebracht. Nun ist die KPS in einen Neubau umgezogen.

Physische und psychische Gewalt

Die sechs- bis zwölfjährigen Patienten leben dort für bis zu einem Jahr auf der Station. Gleichzeitig besuchen sie die integrierte Sonderschule und erhalten eine intensive Psychotherapie. Die meisten von ihnen haben schon Gewalt erlebt – sei es körperlich oder psychisch. Die Gewalt, unter der viele Kinder gelitten haben, fand oft ausserhalb der Familie statt, zum Beispiel in der Schule.

Silvia Weigel

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Luzerner Zeitung.