IMMOBILIEN: Der Wohnungsmarkt ist sanft gelandet

2007 kamen 44'000 Wohnungen auf den Markt. Jetzt ist der Zenit erreicht. Auch in der Zentralschweiz reduziert sich die Bautätigkeit. Dies könnte sich in Ob- und Nidwalden bald ändern.

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Ein Gipser bei der Arbeit im Quartier Pilatusblick in Reussbühl. (Bild Eveline Bachmann/Neue LZ)

Ein Gipser bei der Arbeit im Quartier Pilatusblick in Reussbühl. (Bild Eveline Bachmann/Neue LZ)

Der Wohnungsbau verliert allmählich an Fahrt. Dieser Meinung sind die Ökonomen der Grossbank Credit Suisse (CS). «Zwar kamen im vergangenen Jahr 44 000 neue Wohnungen auf den Markt, was den Höhepunkt markierte», erklärt Fredy Hasenmaile, Leiter Immobilienanalyse bei der Credit Suisse und Mitautor der Studie zum Immobilienmarkt 2008. «Nun schwächt sich der Bauboom aber langsam ab.» Im laufenden Jahr rechnet Hasenmaile mit einer Verlangsamung der Bautätigkeit auf 42 000 neue Wohnungen.

Rückgang in der Zentralschweiz
Obwohl jede Region in der Schweiz etwas anders ticke, so Hasenmaile, mache die rückläufige Entwicklung vor der Zentralschweiz nicht Halt, erklärte der Credit-Suisse-Ökonom gestern in einem Referat in Luzern. Das zeigt sich an der Veränderung der Baubewilligungen und Baugesuche im vergangenen Jahr.

In der Zentralschweiz wurden rund 7 Prozent weniger Baubewilligungen erteilt und 5 Prozent weniger Baugesuche eingereicht. Damit liegt die Region Innerschweiz in etwa im Schweizerischen Mittel. «Allerdings profitieren einige Kantone wie Nidwalden von einer starken Zuwanderung», führt Hasenmaile aus. «Und in Obwalden stellen sich erstmals Erfolge wegen der neuen Steuerstrategie ein.»

Ueli Kneubühler

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch auf der Marktseite der Neuen Luzerner Zeitung.