In den obligatorischen Schulen des Kantons Luzern gibt es mehr Schüler als in den Vorjahren

Im aktuellen Schuljahr zählen die obligatorischen Schulen im Kanton Luzern rund 44'500 Lernende. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einem Wachstum um 1,4 Prozent.

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Primarschüler des Schulhaus Mossmatt in Luzern.

Primarschüler des Schulhaus Mossmatt in Luzern.

Patrick Hürlimann (Luzern, 11. November 2019)

(cza) Im laufenden Schuljahr besuchen 44'492 Kinder und Jugendliche eine Klasse der obligatorischen Schulstufen im Kanton Luzern (1.–9. Schuljahr). Wie Lustat Statistik Luzern mitteilt, entspricht dies einem Wachstum um 1,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Seit dem Tiefstand im Schuljahr 2014/15 nehme die Zahl der Lernenden kontinuierlich zu, heisst es weiter. Die genauen Zahlen der verschiedenen Stufen sehen wie folgt aus: 

  • Einen Luzerner Kindergarten besuchen aktuell 6534 Mädchen und Knaben. Das sind 3,1 Prozent mehr als im Vorjahr.
  • Auch die Basisstufe wird mit 1709 Kindern von mehr Lernenden besucht (+1,4 Prozent).
  • In der Primarschule lernen aktuell insgesamt 23'645 Schüler. Das entspricht einem Zuwachs von 1,6 Prozent.
  • Ebenso werden mehr Lernende auf der Sekundarstufe I unterrichtet (11'870 Personen, +0,3 Prozent).

Übertrittsquote ins Gymnasium erreicht Höchstmarke

79 Prozent der Lernenden, die im letzten Schuljahr an die Oberstufe übergetreten sind, werden voraussichtlich die letzten drei obligatorischen Schuljahre an der Sekundarschule absolvieren, die übrigen an einem Gymnasium.

35 Prozent der ehemaligen Sechstklässler haben anfangs des aktuellen Schuljahrs ins Niveau A oder B der Sekundarschule gewechselt und weitere 15 Prozent ins Niveau C. 29 Prozent traten in die integrierte Sekundarschule ein und 21 Prozent in ein Gymnasium. Die Übertrittsquote an die Gymnasien erreichte damit den höchsten Wert seit Beginn der Messung im Schuljahr 1998/99.

In den 482 Luzerner Schulen werden die Lernenden vom Kindergarten bis zur Sekundarstufe II von rund 6750 Lehrpersonen unterrichtet. Sie teilen sich 4095 Vollzeitstellen. Rund 71 Prozent dieser Stellen entfallen auf die Kindergarten-, Primar- und Sekundarstufe I (ohne separative Sonderschulung und Gymnasien der Sekundarstufe I).

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