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In Eschenbach spielt die Musik

In rund zwei Wochen wird die Gemeinde Eschenbach von Blasmusikformationen aus dem ganzen Kanton eingenommen. Auf das Fest musste man im Ort lange warten. Dafür ist Eschenbach nun aber umso mehr bereit.
Vergangenes Jahr fand der Kantonal-Musiktag in Schüpfheim statt. (Bild: Pius Amrein (28. Mai 2017))

Vergangenes Jahr fand der Kantonal-Musiktag in Schüpfheim statt. (Bild: Pius Amrein (28. Mai 2017))

Urs-Ueli Schorno

ursueli.schorno@luzernerzeitung.ch

Noch geht es ruhig zu und her auf dem Platz beim Schulhaus Neuheim in Eschenbach. So ist es ganz einfach, das OK des Kantonal-Musiktags im Mehrzweckraum zu finden: Pastellgelbe Hemden, grau-gelb gestreifte Krawatten oder ein Halstuch, kombiniert mit schwarzen Hosen, verraten die wichtigsten Personen, die den Grossanlass organisieren, welcher vom 25. Mai bis 3. Juni stattfindet. Wobei Gemeinderätin Dorly Galliker (FDP) zunächst die Helfer hervorhebt, die das Fest für die 20'000 erwarteten Besucher stemmen: «Es war eine grosse Herausforderung für das OK, die 1000 Freiwilligen zu rekrutieren», sagt sie.

Denn im Seetal steht in diesem Frühsommer eine weitere grosse Kiste an – das Verbandsturnfest der Kantone Luzern, Obwalden und Nidwalden, das an den beiden darauffolgenden Wochenenden stattfindet. «Das ist bei aller Freude auch eine Belastung für unsere Vereine.» Dass es gelungen sei, für beide Anlässe genügend Kräfte zu mobilisieren, sieht Galliker als «Zeichen, dass Eschenbach über ein gesundes Vereinsleben verfügt».

Eschenbach bewarb sich mehrfach um Austragung

Von diesen Vereinen steht einer ganz besonders im Zentrum. Beat Meyer ist Präsident der Feldmusik Eschenbach. «Der Kantonal-Musiktag ist eine Chance, der Gemeinde etwas zurückzugeben», sagt Meyer. Er erzählt, wie man in den vergangenen Jahren schon mehrfach versucht habe, das Fest zum ersten Mal seit 1957 wieder nach Eschenbach zu holen. «Wir wurden dabei einige Male ausgebootet.» Meyer sagt dies ohne Groll: «Ich verstehe das als ein Zeichen, wie gross der Stellenwert der Blasmusik im Kanton ist, wenn sich so viele Gemeinden um die Austragung reissen.» Entsprechend sei auch der Ansporn, die Erwartungen und Ansprüche der mitwirkenden Musikvereine zu erfüllen.

Es habe aber auch Vorteile, dass Eschenbach erst dieses Jahr zum Zug kommt: «Mit der Dreifachturnhalle Neuheim verfügen wir nun über eine tolle zusätzliche Infrastruktur, um die Vorträge durchzuführen», sagt Meyer. Bis zu 1000 Personen können dann lauschen, wie die 98 gemeldeten Formationen an den Vorträgen ihr Bestes geben und versuchen, die kritischen Ohren der Juroren zu überzeugen. Unausweichlich fällt immer wieder der Begriff der «Blasmusikhochburg». Josef Wyss, Präsident des 12-köpfigen Organisationskomitees erklärt, wie diese Blasmusikhochburg während des rund zehn Tage dauernden Anlasses aussehen wird. «Es soll ein Fest der kurzen Wege werden.» Im Neuheim und im Lindenfeld werden die Vorträge stattfinden. Dazwischen wird in Kürze das Festareal hochgezogen. Die Seetalstrasse dient als Marschroute für die Parademusiken.

Wyss betont weiter, dass man während der anstehenden Festtage alle Generationen ansprechen will. Abgebildet wird das im Programm: Am 25. Mai findet die Veteranenehrung statt. Gleich am darauffolgenden Samstag das Jugendmusikfest. Mit dem Konzertabend «Heimaalig» steht Unterhaltung auf dem Programm, bevor das Fest am 2. und 3. Juni mit dem eigentlichen Musiktag mit Pauken und Trompeten seinem Höhepunkt entgegen marschiert. Apropos Marschieren: «Musik bewegt» heisst denn auch das Motto für den Kantonal-Musiktag in Eschenbach.

Hinweis
www.musiktag2018.ch

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