Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Konto per E-Mail erhalten.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

In Lernphasen komponiert junger Buttisholzer Lieder - und lebt seine Träume

Mauro Hodel (19) hat die Matura an der Kanti Willisau bestanden. Für seine Maturaarbeit lernte er aktiv zu träumen.
Jessica Bamford
Will mit seiner Band die selbst komponierten Lieder spielen: der 19-jährige Mauro Hodel.

Will mit seiner Band die selbst komponierten Lieder spielen: der 19-jährige Mauro Hodel.

Seine eigenen Träume steuern zu können, bietet unendlich viele Möglichkeiten. «So kann man etwa während eines Albtraums den Verfolger fragen, weshalb er hinter einem her ist, was dem Traum die Gefährlichkeit nimmt», erklärt Mauro Hodel, Maturand der Kantonsschule Willisau. Ihn hat dieses sogenannte «lucid dreaming» fasziniert, als er davon auf den sozialen Medien erfuhr. «Ich wollte es unbedingt mal ausprobieren», erzählt der 19-jährige Buttisholzer.

Deshalb habe er seine Maturaarbeit zu diesem Thema geschrieben. Hierbei hat er sich theoretisch mit dem «Träumen bei klarem Verstand» auseinandergesetzt und mit Hilfe von zwei verschiedenen Methoden versucht, selbst in diesen Zustand zu gelangen.

Da das «lucid dreaming» viel Übung braucht, hat er dies erst beim sechsten Versuch geschafft. Einen solchen Traum zu erleben, sei ein extrem spannendes Gefühl – ein Gefühl von unendlichen Möglichkeiten. Es mache sich bezahlt, sich die Mühe zu machen, sagt Hodel. Trotzdem werde er es wahrscheinlich nicht erneut machen, da es sehr anstrengend sei. «Weil ich meist angenehme Träume habe, ist mein Bedürfnis danach nicht so gross», erklärt der 19-Jährige. Interessant: Es gibt Personen, die immer in Kontrolle ihrer Träume sind, dies also nicht mit Hilfe von Methoden herbeiführen müssen.

«Zum ersten Mal richtig frei»

Um zwischendurch vom Unterricht abzuschalten, spielt Mauro Hodel seit der Primarschule Gitarre. Seit einem Jahr spielt er regelmässig in einer Band mit drei Freunden, die mit ihm zur Schule gehen. Vor ungefähr zwei Jahren hat er begonnen, selbst Lieder zu schreiben. Wobei: «Ich habe immer nur den Anfang bis zum Refrain geschrieben und dann aufgehört», erzählt Hodel.

Mittlerweile hat er mehr Ausdauer. Seit etwa einem halben Jahr schreibe er die Lieder denn auch fertig. Deshalb sei das nächste Ziel, mit der Band seine selbst komponierten Lieder zu spielen. Bisher haben sie vor allem Pop-Lieder gecovert und hatten Auftritte an verschiedenen lokalen Anlässen.

Ganz gross raus wollen sie mit der Band aber nicht. Es soll ein Hobby bleiben. «Das war Musik für mich schon immer, ich brauche es als Ausgleich zum Schulstress», erklärt Hodel. Deshalb möchte er statt etwas Künstlerischem Zahnmedizin studieren. Auf die Idee kam er, als er selbst eine Spange hatte und sich sehr für die Prozesse dahinter interessierte. Zuerst macht Mauro Hodel aber ein Zwischenjahr. «Ich freue mich sehr darauf, da ich jetzt zum ersten Mal so richtig frei bin.» Nach dem Militärdienst, welchen er im Winter absolvieren wird, möchte er mit dem Studium beginnen. «Bedingung dafür ist natürlich, dass ich den Numerus clausus bestehe», blickt Hodel voraus. Für die Universität erhofft er sich vor allem, dass er mit seinen Mitstudenten ähnlich spannende Mittagsgespräche führen kann wie an der Kanti in Willisau. «Dieses gemeinsame Philosophieren werde ich besonders vermissen.»

Interessant: Es gibt Personen, die immer in Kontrolle ihrer Träume sind, dies also nicht mit Hilfe von Methoden herbeiführen müssen. «Zum ersten Mal richtig frei» Um zwischendurch vom Unterricht abzuschalten, spielt Mauro Hodel seit der Primarschule Gitarre. Seit einem Jahr spielt er regelmässig in einer Band mit drei Freunden, die mit ihm zur Schule gehen. Vor ungefähr zwei Jahren hat er begonnen, selbst Lieder zu schreiben. Wobei: «Ich habe immer nur den Anfang bis zum Refrain geschrieben und dann aufgehört», erzählt Hodel.

Mittlerweile hat er mehr Ausdauer. Seit etwa einem halben Jahr schreibe er die Lieder denn auch fertig. Deshalb sei das nächste Ziel, mit der Band seine selbst komponierten Lieder zu spielen. Bisher haben sie vor allem Pop-Lieder gecovert und hatten Auftritte an verschiedenen lokalen Anlässen. Ganz gross raus wollen sie mit der Band aber nicht. Es soll ein Hobby bleiben. «Das war Musik für mich schon immer, ich brauche es als Ausgleich zum Schulstress», erklärt Hodel. Deshalb möchte er statt etwas Künstlerischem Zahnmedizin studieren. Auf die Idee kam er, als er selbst eine Spange hatte und sich sehr für die Prozesse dahinter interessierte.

Zuerst macht Mauro Hodel aber ein Zwischenjahr. «Ich freue mich sehr darauf, da ich jetzt zum ersten Mal so richtig frei bin.» Nach dem Militärdienst, welchen er im Winter absolvieren wird, möchte er mit dem Studium beginnen. «Bedingung dafür ist natürlich, dass ich den Numerus clausus bestehe», blickt Hodel voraus. Für die Universität erhofft er sich vor allem, dass er mit seinen Mitstudenten ähnlich spannende Mittagsgespräche führen kann wie an der Kanti in Willisau. «Dieses gemeinsame Philosophieren werde ich besonders vermissen.»

Sie alle haben die Kanti Willisau bestanden

Affentranger Jonas, St. Urban; Affolter Severin, Ettiswil; Albrecht Meret, Willisau; Albrecht Salome, Willisau; Ambauen Nadine, Wolhusen; Blaser Saskia, Fischbach; Blümli Thomas, Nebikon; Bucheli Aline, Schötz; Bucheli Ursina, Ruswil; Bühler Nando, Altishofen; Bunjakaj Luard, Wolhusen; Da Motta Kim, Willisau; Dervisoska Melda, Hüswil; Droste Olivia, Altishofen; Erni Elin, Ruswil; Etemi Dalijan, Willisau; Fahrni Janosch, Ruswil; Fankhauser Sonja, Willisau; Felber Carole, Grosswangen; Gehrig Luca, Willisau; Glanzmann Kathrin, Altishofen; Grob Katja, Nebikon; Grüter Céline, Willisau; Grüter Simon, Ettiswil; Günter Marc, Ruswil; Habermacher Victoria, Hellbühl; Häfliger Dominik, Fischbach LU; Häfliger Fabienne, Ebersecken; Häfliger Marvin, Ruswil; Häfliger Noemi, Ruswil; Hans Marina, Ruswil; Helfenstein Michelle, Buttisholz; Heller Basil, Willisau; Hodel Mauro, Buttisholz; Hodel Stephanie, Altishofen; Huber Janine, Luthern; Jaeggi Dario, Schötz; Janssen Jelte, Buttisholz; Kaufmann Rahel, Ettiswil; Kiener Noah, Zell LU; Kneubühler Alina, Ufhusen; Knupp Laura, Altbüron; Krauer Julia, Grossdietwil; Krolzig Jan, Ettiswil; Krügel David, Zell LU; Küng Luca, Nebikon; Küng Svenja, Ettiswil; Kunz Cécile, Hergiswil LU; Küttel Rebecca, Altbüron; Matter Severin, Willisau; Meyer Jana, Willisau; Morais Marinho Marcio Andre, Gettnau; Müller Andrin, Willisau; Müller Matthias, Ettiswil; Müller Selin, Ettiswil; Muther Noel, Schötz; Neumaier Luana, Nebikon; Odermatt Daniela, Willisau; Pfister Fiona, Altishofen; Pfister Julia, Grosswangen; Rampini Soraya, Luthern; Rätz Marina, Willisau; Regli Andreas, Schötz; Reinert Nadine, Hellbühl; Renggli Melvin, Willisau; Roos Fides, Wolhusen; Roos Lea, Wolhusen; Roth Ramona, Altbüron; Roth Sibylle, Zell LU; Scherer Sophie Céline, Willisau; Schmid Viola, Wolhusen; Schmitz Andrina, Buttisholz; Schwegler Samat, Willisau; Setz Flavia, Schötz; Stadelmann Leo, Ruswil; Stadelmann Luana, Wolhusen; Stalder Antonia, Grosswangen; Stalder Michèle, Ruswil; Stalder Nadine, Ruswil; Steinmann Julia, Schötz; Steinmann Lynn, Ufhusen; Steinmann Tina, Ufhusen; Stöckli Nicolas, Ruswil; Stöckli Patricia, Ettiswil; Strässle Selina, Nebikon; Szalai Lorena, Altishofen; Tolusso Mario, Willisau; Trachsel Philipp, Willisau; Vogel Carolin, Romoos; Wälti Elias, Grosswangen; Waltisberg Silvan, Willisau; Wanner Michael, Buttisholz; Weingartner Benjamin, Nottwil; Wicki Michèle, Ruswil; Zemp Mélanie, Wolhusen; Zimmermann Nadja, Ufhusen; Zinniker Loris, Ruswil; Ziswiler Aline, Buttisholz; Zumbach Alessandra, Schötz; Zumstein Nina, Willisau.

Beste Abschlüsse: 1. Rang: Vogel Carolin, Romoos (5.79); 2. Rang: Morais Marinho Marcio Andre, Gettnau (5.75); 3. Rang: Odermatt Daniela, Willisau (5.71), Steinmann Julia, Schötz (5,71) Preisspenderin: Stadt Willisau.

Sonderpreise: 4. Rang: Kunz Cécile, Hergiswil (5,54); 5. Rang: Kneubühler Aline, Ufhusen (5,50) Preisspenderin: Preisspenderin: Zonta Club Luzerner Landschaft

Ausgezeichnete Maturaarbeiten: Luana Stadelmann, Wolhusen. Titel: Heilung auf sechs Beinen - Herstellung einer apitherapeutischen Notfall- und Hausapotheke. Preisspender: Willisauer Bote; Kim Da Motta, Willisau. Titel: «What If?» – Ein Kurzfilm zum Thema Flucht. Preisspenderin: Papeterie und Buchhandlung Imhof, Willisau; Morais Marinho Marcio Andre, Gettnau. Titel: Anwendung superparamagnetischer Eisenoxid-Nanopartikel in der Krebsbehandlung. Preisspender: Kunz Treuhand, Willisau

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.