Altishofen, Büron, Ebersecken, Nebikon, Römerswil, Schwarzenberg und Wolhusen legen die Rechnungen vor

In den Luzerner Gemeinden wird in diesen Wochen über das Budget 2019 abgestimmt. Erstmals kam das neue Rechnungslegungsmodell zur Anwendung. Dies führt in einigen Botschaften zu Überraschungen.

Ernesto Piazza
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Altishofen

Altishofen rechnet bei einem Aufwand von 10,28 Millionen Franken fürs Jahr 2019 mit einem Aufwandüberschuss von knapp 520'000 Franken. Dieser Verlust soll aus dem Eigenkapital gedeckt werden. Aktuell liegt es bei 5,9 Millionen. Den Berechnungen liegt ein unveränderter Steuerfuss von 1,8 Einheiten zu Grunde. Die Zunahme der Nettoinvestitionen beträgt 1,15 Millionen Franken.

Büron

Büron veranschlagt beim Budget einen Ertragsüberschuss von 32'000 Franken. Der Gesamtaufwand beläuft sich auf 15,74 Millionen Franken. Die Investitionsrechnung sieht Netto-Ausgaben von 1,82 Millionen vor. Die Exekutive beantragt den Steuerfuss um einen Zehntel von 2,30 auf 2,20 Einheiten zu senken.

Ebersecken

Bei einem Gesamtaufwand von 3,12 Millionen weist Ebersecken einen Verlust von rund 190'000 Franken aus. Darin enthalten ist ein ausserordentlicher Ertrag von 50'200 Franken – resultierend aus der Auflösung der Aufwertungsreserven über 17 Jahre. Die Nettoinvestitionen belaufen sich auf 228'000 Franken. Der Steuerfuss bleibt bei 2,4 Einheiten.

Nebikon

Bei einem Gesamtaufwand von rund 17,7 Millionen rechnet Nebikon mit einem Ertragsüberschuss von 90'000 Franken. Darin enthalten ist ein einmaliger Aufwertungsgewinn auf Grund der Ortsplanungsrevision von 155'000 Franken. Die Nettoinvestitionen sind 1,57 Millionen. Der grösste Betrag (1,25 Millionen) betrifft die energetische Sanierung der Oberstufen-Schulanlage. Der Steuerfuss bleibt bei 1,9 Einheiten.

Römerswil

Das Budget weist bei einem Gesamtaufwand von rund 10 Millionen Franken einen Mehraufwand von zirka 27'000 Franken aus. Die Investitionen betragen 970'200 Franken. Der Steuerfuss bleibt bei 2,15 Einheiten.

Schwarzenberg

Die Gemeinde Schwarzenberg präsentiert für 2019 einen Ertragsüberschuss von 53'500 Franken – dies bei einem Gesamtaufwand von rund 9,16 Millionen. Die Nettoinvestitionen belaufen sich auf 50'000 Franken. Die Gemeinde rechnet weiterhin mit einem Steuerfuss von 2,2 Einheiten.

Wolhusen

Die Gemeinde Wolhusen budgetiert fürs Jahr 2019 weiterhin mit einem Steuerfuss von 2,4 Einheiten. Die Erfolgsrechnung zeigt einen Verlust von rund 450'000 Franken. Der Gesamtaufwand beträgt 31,2 Millionen. Die Nettoinvestitionen sehen 5,65 Millionen Franken vor. Davon entfallen 4,1 Millionen auf verschiedene Spezialfinanzierungen, welche die Erfolgsrechnung nicht belasten.

Budget 2019: Sursee hofft auf Nachbarschaftshilfe

Sursee rechnet im kommenden Jahr mit einem Verlust von rund 900 000 Franken. Der Stadt macht das kantonale Sparpaket K17 zu schaffen. Bei grösseren Investitionen zählt sie auf Unterstützung.
Ernesto Piazza