In Luzern fehlt es an qualifizierten Lehrern

Im Kanton Luzern wird die Integrative Förderung flächendeckend eingeführt. Hunderten Lehrern fehlt aber die entsprechende Ausbildung.

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Eine Schülerin beim Französischunterricht an der Wandtafel. (Bild: Themenbild Archiv/Neue LZ)

Eine Schülerin beim Französischunterricht an der Wandtafel. (Bild: Themenbild Archiv/Neue LZ)

Etwa die Hälfte der über 800 Lehrpersonen im Bereich Integrative Förderung (kurz IF, siehe Kasten) verfügt im Kanton Luzern noch nicht über eine entsprechende Zusatzausbildung. Viele Lehrer befänden sich noch in der Ausbildung, sagt Charles Vincent, Leiter der Dienststelle Volksschulbildung beim Kanton Luzern. Doch gebe es wohl auch IF-Lehrer, die keine Absicht haben, je eine Ausbildung zu machen.

Unvollständige Ausbildung

Von denjenigen Lehrern, die die Zusatzausbildung machen, absolviert die Hälfte vorerst nur den Einsteigerkurs. «Offenbar liegt für die Lehrpersonen nicht mehr drin – der Aufwand scheint zu gross zu sein», sagt Roger Dettling von der PHZ Luzern. Deshalb bietet die PHZ Luzern an, die einzelnen Elemente, die zur Qualifikation als IF-Lehrer führen, auf insgesamt sieben Jahre verteilt zu belegen.

red

Schwache Schüler in der Regelklasse

Integrative Förderung (IF) bedeutet, dass möglichst alle Schülerinnen und Schüler eine Regelklasse der Volksschule besuchen können. Speziell ausgebildete IF-Lehrer begleiten die Klassenlehrer und unterstützen die Förderung von lernschwachen und verhaltensauffälligen Schülern in der Klasse.

red

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