In Luzern schien die Sonne 610 Stunden lang

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Sommer-Bilanz Der Sommer 2017 geht als drittwärmster seit Messbeginn im Jahr 1864 in die Geschichte ein. In Luzern war es im Schnitt exakt 20 Grad warm. Nur in den Jahren 2003 (21,8 Grad) und 2015 (20,6 Grad) war es im Sommer noch wärmer. Dass sich heisse Sommer in den letzten Jahren häuften, ist kein Zufall. Durch die Klima- veränderung steigt die Durchschnittstemperatur kontinuierlich an.

Der Juni 2017 geht sogar als zweitwärmster seit Messbeginn in die Geschichte ein, während der Juli vor allem mit häufigen und lokal ungewöhnlich starken Schauern und Gewittern auf sich aufmerksam machte. Diese führten zu zahlreichen Überschwemmungen wie etwa am 22. Juli in der Stadt Luzern und in Malters. Damals wurden durch den Starkregen etliche Keller überflutet und Strassen unterspült. Trotz der häufigen Gewitter: In Luzern fielen diesen Sommer nur 80 Pro­zent der normalen Niederschlagsmenge. Das war allerdings nicht überall so: In Lugano fiel im Juni das Dreifache der gewöhnlichen Menge für diesen Monat.

Luzern liegt über dem Durchschnitt

Und die Sonne? Herr und Frau Schweizer durften dieses Jahr etwa gleich viele Sonnenstunden geniessen wie im langjährigen Mittel zwischen 1981 und 2010. Den Luzernern schien die Sonne jedoch überdurchschnittlich lange ins Gesicht: 610 Sonnenstunden wurden in Luzern über den ganzen Sommer hinweg gemessen. Das sind etwa 10 Prozent mehr als im Durchschnitt, wie Meteo Schweiz mitteilt. (mod)