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In Obwalden ist ein Wolf unterwegs – er ist erstaunlich wagemutig

Auf dem Hof der Familie Betschart im obwaldnerischen Stalden wurden Wolfsspuren gesichtet. Diese wurden direkt vor dem Stall festgestellt. Der Wildhüter hat die Sichtung zu 99 Prozent auch so bestätigt.

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(jb)

Die Familie Betschart aus Stalden ist nun gemäss einem Artikel von PilatusToday beunruhigt und fühlt sich vom Kanton im Stich gelassen. Darum hat sie nun Vorsichtsmassnahmen getroffen: Sie errichtete eine Hecke um die Schafweide, bewacht die Schafe und sperrt sie nachts in den Stall.

Die Familie beschäftigt, dass sich der Wolf bis auf den Hof gewagt habe. Obwohl man sich damit an den Kanton wandte, sei nichts passiert. Man werde von einer Stelle an die nächste verwiesen.

Kanton sagt Bauern sind selbst für Schutzmassnahmen verantwortlich

Dem Kanton ist die Situation mit dem Wolf bekannt. Deshalb sei auch per SMS ein Alarm an die betroffenen Bauern gesandt worden. Der Kanton empfindet es jedoch nicht als verhältnismässig, dies nun bei jeder Sichtung zu wiederholen. Jeder Bauer sei verantwortlich dafür, die geeigneten Schutzmassnahmen zu treffen. Das Landwirtschaftsamt stehe dazu beratend und unterstützend zur Seite.

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