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Bauernhaus von junger Familie in Rain ist vollständig abgebrannt

Die Feuerwehren von drei Gemeinden sind am Dienstagmittag mit einem Grossaufgebot zu einem Brand in einem Bauernbetrieb ausgerückt. Trotz blitzschnellem Löscheinsatz konnten die 75 Einsatzkräfte das Gebäude nicht retten.
Roger Rüegger
Das alte Bauernhaus steht in Flammen. (Leserbild: Xaver Husmann)
Beim Brand des Wohngebäudes hat eine Familie ihr ganzes Hab und Gut verloren. (Bild: Dominik Wunderli)

Die Feuerwehr ist mit einer Drehleiter im Einsatz. (Hörerbild Radio Pilatus)
Die Feuerwehr verhindert mit ihrem Löscheinsatz das Übergreifen des Feuers auf umliegende Gebäude. (Bild: Dominik Wunderli)
Völlig zerstört: Vom Holzhaus blieb nach dem Brand nichts mehr übrig. (Bild: Dominik Wunderli)
Die Feuerwehr ist mit einem Grossaufgebot vor Ort. (Bild: Dominik Wunderli)
Das Haus brannte bis auf die Grundmauern nieder. (Bild: Dominik Wunderli)
Die Feuerwehr verhindert mit ihrem Löscheinsatz das Übergreifen des Feuers auf umliegende Gebäude. (Bild: Dominik Wunderli)
Das Haus brannte bis auf die Grundmauern nieder. (Bild: Dominik Wunderli)
Bei einem Brand eines Wohngebäudes auf einem Bauernhof in Rain, hat eine Familie ihr ganzes Hab und Gut verloren. (Bild: Bild: Dominik Wunderli)

Rauchsäulen steigen auf. (Bild: Dominik Wunderli)
Die Feuerwehr verhindert mit ihrem Löscheinsatz das Übergreifen des Feuers auf umliegende Gebäude. (Bild: Dominik Wunderli)
Die Frandruine nach dem Feuer. (Bild.
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Bauernhaus-Brand in Rain

Beim Eintreffen der ersten Feuerwehrangehörigen züngelten aus dem alten, hölzernen Bauernhaus in Rain bereits Flammen aus einem Fenster. «Schon von weit her war eine Rauchsäule zu sehen. Erste Priorität hatte für uns die Gewissheit, dass sich keine Personen mehr im Haus befinden und dann galt es, die umliegenden Gebäude vor dem Feuer zu schützen», sagt Einsatzleiter Bäni Lussi, der Kommandant der Feuerwehr Rain. Das Wohnhaus habe sehr schnell in Vollbrand gestanden, so dass man darauf verzichtete, den Brand von innen zu bekämpfen.

Es entwickelte sich extreme Hitze

Unmittelbar neben dem Bauernhaus befindet sich eine Maschinenhalle. Ebenfalls eine Holzkonstruktion. «Wir haben den Schopf erfolgreich mit einem sogenannten Hydroschild geschützt. Vom brennenden Nachbargebäude, das nur wenige Meter entfernt loderte, entwickelte sich eine extreme Hitze», sagt Thomas Sigrist, der Medienverantwortliche beim Einsatz am Dienstag.

Der Landwirtschaftsbetrieb wird von einem Schafzüchter geführt. Seine Tiere mussten nicht evakuiert werden.

Nichts blieb, ausser den Kleidern, die sie trugen

Im Wohnhaus lebte er mit seiner Frau und zwei kleinen Kindern. Sie blieben glücklicherweise alle unverletzt. Weil sich das Feuer derart rasch ausbreitete, konnten sie jedoch ausser den Kleidern, die sie beim Brandausbruch auf dem Leib trugen, nichts retten. Der Brandalarm wurde von der Familie ausgelöst. Er ging bei der Feuerwehr Rain um 11.18 Uhr ein.

Wasser musste von zwei Seiten herbeigeführt werden

Die Feuerwehren Rain, Rothenburg und Emmen sind mit einem Grossaufgebot von 75 Personen ausgerückt. Ausserdem war ein sogenannter Hubretter, ein Fahrzeug der Feuerwehr Emmen im Einsatz. «Der Hof liegt ziemlich abgelegen ausserhalb des Dorfkerns. Weil sich kein Hydrant in der Nähe befindet, mussten wir das Wasser von zwei Seiten mit Leitungen herbeiführen», erklärt Sigrist. Das sei zwar eine Routineangelegenheit, die man immer wieder trainiere. Aber ein Ernstfall sei für Angehörige einer Nicht-Berufsfeuerwehr eine grosse Herausforderung.

Die Familie hat ihr Haus verloren, erlebt aber grosse Solidarität, wie Gemeinderat Oskar Berli, betont. Er hat sich vor Ort nach der Familie erkundigt und Hilfe angeboten. «Für die Familie stehen Unterkünfte bereit. Von Seiten der Gemeinde oder von Privaten. Die Nachbarschaftshilfe ist gewaltig. Es hat sich sofort jemand anerboten, eine leer stehende Wohnung in unmittelbarer Nähe des Betriebs zur Verfügung zu stellen.»

Die Gemeinde stellt der Familie als Soforthilfe Kindernahrung, Kinderkleidung und Windeln zur Verfügung. Aus dem Holzgebäude entfachen sich immer wieder Flammen. «In Häusern mit vielen Hohlräumen entzünden sich ständig neue Brandnester. Das ist eine Herausforderung und erfordert Ausdauer», sagt Lussi. Die Brandursache wird ermittelt.

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