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In Schwarzenberg sorgen die Kleinsten für den grössten (Fasnachts-)Aufstand

Der «Chenderufschtand» in Schwarzenberg hat nichts mit einer Demo zu tun. Vielmehr haben dort Dorfkinder einen Heidenspass.
Yvonne Imbach
Bei der Ballonschlacht am «Chenderufschtand» in Schwarzenberg gab's Geschenke zu gewinnen. (Bild: Yvonne Imbach, 28. Februar 2019)

Bei der Ballonschlacht am «Chenderufschtand» in Schwarzenberg gab's Geschenke zu gewinnen. (Bild: Yvonne Imbach, 28. Februar 2019)

Den Schwarzenberger Kindern wird am Schmutzigen Donnerstag mit dem «Chenderufschtand» eine eigene Fasnachtsparty geboten. Die Familien-Guuggenmusig Konfetti hatte diesen Anlass in der Mehrzweckhalle auf die Beine gestellt, später gründeten vier Mütter und Väter ein eigenes Organisationskomitee. Präsidentin Yasmine Fabre weiss, wie gut das Programm ankommt:

«Jedes Jahr sind rund 80 Kinder mit ihren Eltern dabei. Der Anlass hält das Dorf zusammen.»

Bevor es am Donnerstag um 14 Uhr mit einer Ballonschlacht losging, bei der die Kinder Ballone zertreten durften und mit etwas Glück ein kleiner Preis zum Vorschein kam, war die Stimmung freudig aufgeregt.

Obwohl der «Chenderufschtand» nach einer Demonstration klingt, steckt eine richtig coole Kinderparty dahinter. Während sich die einen noch an der Schminkbar bepinseln liessen, bastelten andere eine eigene Rassel, um für die kommenden Tage lautstark gerüstet zu sein. Beim Glücksrad und in der Fotoshooting-Ecke standen die Kids Schlange. Märchenerzählerin Monika Seeberger lud ein, eine ihrer acht mitgebrachten Geschichten zu lauschen.

Guuggenmusigen heizen ein

Wer lieber Pauken und Trompeten zuhören wollte, kam auch voll auf seine Kosten: Die Schwarzenberger Guuggenmusigen Fluehchräie und Rümliggeischter sowie die Kleinformationen Konfetti und Knopfsalat sorgten für den richtigen Fasnachtssound. Zu einer gelungenen Party gehören auch Drinks und leckeres Essen. Ganz den jungen Gästen entsprechend, warteten Kuchen, Zuckerwatte und Hotdogs auf ihre Vertilgung. An der Kinderbar gab’s leuchtend rote Drinks für den Durst, selbstverständlich ohne Alkohol – dafür mit «Röhrli».

Das Stelldichein von Prinzessinnen, Actionhelden, Clowns und Cowboys dauerte bis nach 17 Uhr. Wetten, dass die meisten Jungfasnächtler am Abend vor lauter Feiern für einmal ganz ohne Gezeter ins Bett gingen?

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