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In Sursee ist bald die Eishockey-Elite zu Gast: «Sportlich ist es ein Mini-Spengler-Cup»

Beim Lehner Cup in Sursee vom 15. bis 17. August bekommt der Besucher erneut Spitzeneishockey präsentiert. Vom Anlass profitiert auch die Stadt.
Interview: Ernesto Piazza
Packende Zweikämpfe gehören mit zum Spitzeneishockey in der Surseer Eishalle. (Bild: PD)

Packende Zweikämpfe gehören mit zum Spitzeneishockey in der Surseer Eishalle. (Bild: PD)

Philipp Meier vom OK Lehner Cup. (Bild: PD)

Philipp Meier vom OK Lehner Cup. (Bild: PD)

Vom 15. bis 17. August findet in der Eishalle Sursee erneut der Lehner Cup statt. Beim Eishockey-Event tritt das Versandhaus ist nicht nur Hauptsponsor auf. Philipp Meier, der zusammen mit seinem Bruder Thomas das Unternehmen leitet, hat auch im OK eine führende Rolle inne.

Sursee gilt nicht als Eishockeyhochburg. Wie kommt es, dass ein so hochkarätig besetztes Turnier in der dortigen Eishalle stattfindet?

Philipp Meier: Wir sind eine sportbegeisterte Familie und ermöglichen auch Nachwuchsathleten in unserem Betrieb eine kaufmännische Lehre für Sportler. Zudem bin ich hockeybegeistert und trainiere ab und zu noch in der Halle. Weiter steuerte unser Versandhaus vor 20 Jahren auch einen massgebenden Anteil an den Hallenbau bei. Und im Laufe der Jahre entwickelte sich die Idee, so einen Cup ebenfalls finanziell zu unterstützen.

Wie breit ist die Veranstaltung abgestützt?

Neben Lehner sind noch der EHC Sursee, die Genossenschaft Eishalle Sursee und die SISM Hockey, die internationalen Profiteams Vorbereitungsturniere in der Schweiz anbietet, für die Durchführung verantwortlich. Die Veranstaltung wird nun zum siebten Mal durchgeführt. Die ersten zwei Jahre lief sie unter dem Namen Weltklasse-Eishockey.

Wie kommt man zu solchen Spitzenmannschaften?

Unser Mittelsmann ist Ernst Schlotter von SISM Hockey. Er organisiert für verschiedene Mannschaften auch immer wieder Trainingscamps und fragt uns jeweils wegen möglichen Teilnehmern an. Wobei unsere Vorgabe ist: Neben zwei ausländischen müssen immer zwei Schweizer Vertreter – diesmal ist es der Vizemeister EV Zug sowie Ambri-Piotta – dabei sein.

Diese Teams kommen sicherlich nicht gratis. Wie hoch ist das Budget?

Das Budget beträgt ungefähr 80000 Franken. Der grösste Teil wird durch Sponsoren gedeckt. Und wir hoffen, dass noch etwas übrig bleibt. Der Überschuss geht an die Juniorenabteilung des EHC Sursee.

Mit wie vielen Zuschauern rechnen Sie?

Die Halle hat eine Kapazität für 1800 Besucher. Das Ganze ist auch wetterabhängig. Doch ich erwarte für die vier Begegnungen einen Schnitt von rund 1000 Zuschauer. Solches Spitzeneishockey sieht man nicht allzu oft. Neben den beiden Schweizer Teams nehmen auch Vitkovice aus Tschechien und die kasachische Mannschaft Barys Nur-Sultan aus der kontinentalen Hockey Liga (KHL) teil. Die Kasachen könnten im Hinblick auf die nächsten Weltmeisterschaften im Frühjahr in unserem Land interessant sein. Dann trifft die Schweiz auf Kasachstan.

Wie muss man das Turnier bezüglich seines Stellenwerts einordnen?

Für uns ist es aus sportlicher Sicht ein Miniformat des Spengler Cups. Dieser findet jeweils in der Altjahrswoche in Davos statt und zieht die Hockeybegeisterten in Massen an.

Für diesen Anlass braucht es im Sommer bereits Eis. Ist das ein Problem?

Überhaupt nicht. Wobei zu sagen ist: Gerade in Bezug auf die hierfür benötigte Energie profitieren wir von der gut isolierten Halle. Seit Ende Juli haben wir Eis und es bleibt die nächsten rund neun Monate. Die Halle wird neben dem Eishockey auch vom Eislaufen genutzt.

Profitiert Sursee – neben viel Spitzeneishockey – auch sonst von diesem Turnier?

Dank dem Anlass kommt die Stadt zu knapp 600 zusätzlichen Logiernächten. Sursee ist für die Tschechen und die Kasachen eine Woche respektive zehn Tage die Homebase. Sie trainieren hier und absolvieren dazu das eine oder andere Testspiel.

Hinweis: Weitere Informationen zum Lehner Cup gibt es unter: www.lehnercup.ch

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