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Indoor-Surfwelle öffnet im Herbst

Eigentlich sollte die künstliche Surfwelle in der Mall of Switzerland längst in Betrieb sein: Ab Mitte September dürften auf ihr nun tatsächlich rund 150 Surfer pro Tag reiten können – dank einer neuen Betreiberin. Diese sucht allerdings noch mehrere Chefs.
Raphael Zemp

Hell, grosszügig und offen kommt das neue Indoor-Surfparadies in Ebikon daher – und trotzdem gemütlich: Theke, Bar und Tische sind aus Holz, Pflanzen hängen von der Decke hinunter, spriessen allenthalben aus Töpfen. Das zeigen die Fotos, die auf der Website der Betreiberin Oana aufgeschaltet sind.

Sie bilden allerdings nicht den momentanen Zustand ab. «Es sind Visualisierungen», gibt Kim Grenacher, Mediensprecherin von Oana, zu. «So soll es dereinst ausschauen.» Noch aber wird gebaut an der Indoor-Surfanlage oder in den Worten Grenachers «optimiert und angepasst».

Jochen Schweizer beerbt

Denn die neugegründete Aktiengesellschaft Oana ist erst seit März Betreiberin. Sie ist in die Bresche gesprungen, nachdem der deutsche Unternehmer Jochen Schweizer sich überraschend zurückgezogen hat. Bis ihre Vision des zukünftigen «Surf-Hot-Spots» umgesetzt ist, dauert es noch ein wenig.

Ab der Eröffnung am 13. September aber soll dann die erste fix installierte Indoor-Surfwelle täglich rund 150 Surfer nach Ebikon locken. «Schon jetzt sind viele Surf-Anfragen bei uns eingegangen», so Grenacher. Eine 45-minütige Surfsession kostet dabei zwischen 48 und 58 Franken.

Für Kundschaft soll aber auch das gastronomische Angebot sorgen: Schüsselgerichte nach hawaiianischer Art, die individuell zusammengestellt werden können. «Wir rechnen mit rund 200 Restaurantbesucher pro Tag», so Grenacher.

Drittes wichtiges Standbein neben Surfangebot und Gastronomie wird für die Betreiberin Oana die Eventbewirtschaftung sein. Damit meint Grenacher einerseits Shows, Wettbewerbe oder Filmvorführungen, die direkt mit dem Surfen zu tun haben, aber auch an spezielle Firmenanlässe. «Mit Surfwelle und Gastronomie bieten wir einen schweizweit einzigartigen Mix an», ist Grenacher überzeugt. Zwei bis drei externe Anlässe will man künftig anlocken – pro Woche.

Damit dies dereinst gelingt, muss aber noch das entsprechende Personal akquiriert werden. Wichtige Positionen im 15- bis 20-köpfigen Team sind noch nicht besetzt, darunter die Geschäfts-, die Gastro- und die Surfleitung.

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