Ineichen hat Null-Bock-Stimmung satt

Jährlich sind Tausende von Schweizer Jugendlichen von Arbeitslosigkeit und Sozialhilfeabhängigkeit betroffen – Tendenz steigend. Das stört den Luzerner FDP-Nationalrat Otto Ineichen. Die Jugend soll sich mehr anstrengen, findet er.

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FDP-Nationalrat Otto Ineichen. (Bild: Keystone)

FDP-Nationalrat Otto Ineichen. (Bild: Keystone)

Seit vier Jahren integriert das Institut für Bildung (IfB) der Stiftung Speranza in Luzern mit dem Bildungsangebot «18+» junge Erwachsene zwischen 18 und 25 Jahren, die meist ausgesteuert sind, in den Arbeitsmarkt. Der Speranza-Gründer und Luzerner FDP-Nationalrat Otto Ineichen stellt fest, dass diese Altersgruppe zunehmend von den Sozialämtern der Gemeinden ans IfB zugewiesen wird und die zuständigen Stellen bis zu diesem Zeitpunkt mindestens 20'000 Franken pro Jahr gekostet hat. «Jährlich nimmt auch die Zahl derjenigen zu, die nicht aufgenommen werden können», sagt Ineichen weiter.

Dies, weil sie grundlegende Anforderungen der Wirtschaft betreffend Motivation und Zuverlässigkeit nicht erfüllten. «Und es scheint für manche ausserdem müheloser zu sein, staatliche Unterstützung anzufordern, statt sich den beruflichen Herausforderungen zu stellen», so der Politiker weiter.

Nationalrat Otto Ineichen will nicht untätig bleiben: Er wird in der laufenden Sommersession entsprechende Vorstösse einreichen.«Es scheint für manche müheloser zu sein, staatliche Unterstützung anzufordern.»

Nathalie Zeindler/ks

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der Zentralschweiz am Sonntag.