INEICHEN: Speranza lanciert ein Jahreslager

Das Projekt Sperenza hilft den Jugendlichen, den Berufseinstieg leichter zu schaffen. Der Luzerner Nationalrat Otto Ineichen sucht nun eine Bleibe für junge Arbeitsverweigerer im Tessin.

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Otto Ineichen hat das Projekt Speranza gegründet. (Archivbild Neue LZ)

Otto Ineichen hat das Projekt Speranza gegründet. (Archivbild Neue LZ)

Gefruchtet haben die ersten Intensivwochen, in denen unter anderem Arbeitseinsätze von Jugendlichen auf der Rigi vorgesehen waren, nicht. «Ein Drittel der jährlich rund 100 Teilnehmer können wir nicht integrieren – sie verweigern sich», sagte Jörg Sennrich, Leiter der Stiftung Speranza gegenüber der Sonntagszeitung.

Gründe dafür seien das soziale Umfeld und alte Gewohnheiten, aus denen die Jugendlichen nur schwer loszureissen seien. Deshalb geht Speranza jetzt neue Wege: Ab nächstem Jahr will die Stiftung ein Besserungscamp im Tessin einrichten. Dort verbringen die Jugendliche je nach Bedarf 3 bis 12 Monate – 7 Tage die Woche, 24 Stunden am Tag.

Die Suche nach einem geeigneten Haus im Tessin läuft. «Am liebsten wäre uns ein altes Hotel oder Lagerhaus in den Bergen in einem abgelegenen Tal», sagt Sennrich. Weit weg von alten Kollegen und Versuchungen wie Alkohol oder Drogen.

rem