Informatik-Geräte an Stadtluzerner Schulen: Linke fordert mehr Tempo

Nach den Sekschülern sollen auch Primarschüler in der Stadt Luzern mit Informatik-Geräten ausgerüstet werden. Und zwar schneller, als es der Stadtrat plant, fordern SP und Grüne. 

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Bildschirme sollen an Schulen bald zum Alltag gehören. (Symbolbild: Pius Amrein)

Bildschirme sollen an Schulen bald zum Alltag gehören. (Symbolbild: Pius Amrein)

(pd/std) Der Luzerner Stadtrat soll die Beschaffung von Informatik-Geräten für die Primarschule vorantreiben. Das fordern SP und Grüne in einem gemeinsamen dringlichen Postulat. Konkret soll der Stadtrat die Planung im Herbst aufnehmen und so vorantreiben, «dass die neuen Geräte den Schülerinnen und Schüler im Idealfall auf den Beginn des Schuljahrs 2020/21 vorliegen», heisst es im Vorstoss.

Dabei handle es sich um den ursprünglichen Zeitplan der Stadt. Im Bericht und Antrag zur Digitalstrategie sei dieser aber um über ein Jahr hinausgeschoben und im Verlauf des Jahres 2021 angesiedelt worden. Das sei eine «unnötige Verzögerung».

Weiter ist die Stadt bei der Sekundarschule. Für diese hat der Grosse Stadtrat bereits die Beschaffung von Informatik-Geräten für sämtliche Schüler bewilligt. 

Emmer Schulkinder sollen eigenes Tablet erhalten

Der Emmer Gemeinderat will 3 Millionen Franken in die digitale Infrastruktur der Schulen investieren. Ziel: Alle Schülerinnen und Schüler ab der dritten Primarstufe verfügen über ein eigenes Gerät.
Stefan Dähler