INFORMATIONSSYSTEM «HOOGAN»: Hooligan-Rangliste: Luzerner an zweiter Stelle

Die Zahl der im fedpol-Informa­tions­system «Hoogan» erfassten Personen steigt rapide an. Nach dem FC Basel belegen die «Fans» des FC Luzerns Platz zwei in der Negativrangliste.

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65 «Fans» des FC Luzerns sind im fedpol-Informationssystem «Hoogan» eingetragen. (Archivbild Michael Buholzer/Neue LZ)

65 «Fans» des FC Luzerns sind im fedpol-Informationssystem «Hoogan» eingetragen. (Archivbild Michael Buholzer/Neue LZ)

Die Zahl der Ende 2008 im fedpol-Informa­tionssystem erfassten gewaltbereiten Menschen hat sich gegenüber dem Vorjahr auf 506 Personen praktisch verdoppelt. Rund 185 von diesen waren am Stichtag 31. Dezember 2008 mit einem Stadionverbot belegt, wie das fedpol mitteilte. Für 164 Personen galt ein Rayonverbot. Mehrere Personen waren gleichzeitig mit einem Stadion- und einem Rayonverbot belegt.

Während die Anzahl Stadionverbote mit vier weniger als im Vorjahr stabil blieb, hat sich die Zahl der ausgesprochenen Rayonverbote mehr als verdoppelt. Das fedpol schätzt, dass in der Schweiz derzeit 250 Hooligans mit hoher Gewaltbereitschaft und rund 1.500 Gewaltbereite leben. Rund die Hälfte aller vom fedpol erfassten gewaltbereiten Menschen waren zwischen 19 und 24 Jahre alt, gefolgt von der Kategorie der 25- bis 29-Jährigen (96) und der Kategorie der 15- bis 18-Jährigen (82). Lediglich vier in Hoogan registrierte Personen waren weiblich. Aufgeschlüsselt nach Anhängerschaft führt der FC Basel die Negativrangliste mit 81 in Hoogan eingetragenen «Fans» an, vor dem FC Luzern mit 65 und dem FC St. Gallen mit 40.

ap