INFRASTRUKTUR: 8 Einsprachen gegen Ausbau-Projekt in Sörenberg

In Sörenberg regt sich Widerstand gegen das 35-Millionen-Ausbauprojekt. Die Bergbahnen halten am Projekt fest.

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Ausbau des Skigebietes Sörenberg: das ist geplant. (Bild: Grafik Oliver Marx)

Ausbau des Skigebietes Sörenberg: das ist geplant. (Bild: Grafik Oliver Marx)

Beim Kanton Luzern, beim Bundesamt für Verkehr und beim Regierungsstatthalteramt Interlaken sind acht Einsprachen gegen das Baugesuchs der Bergbahnen Sörenberg eingegangen. Laut Mitteilung der Bergbahnen verlangen Einsprecher, dass die heutigen Tal- und Bergstationen sowie das Panorama-Restaurants nach dem Neubau komplett rückgebaut werden sollen. Die Bergbahnen wollen die Gebäude jedoch erhalten und primär anders nutzen. Die technischen Einrichtungen der alten Bahn werden rückgebaut.

Ausbau des Skigebietes Sörenberg: das ist geplant. (Bild: Grafik Oliver Marx)

Ausbau des Skigebietes Sörenberg: das ist geplant. (Bild: Grafik Oliver Marx)

Die Bergbahnen Sörenberg haben bis Ende März Zeit, zu den Einsprachen Stellung zu beziehen. «Zurzeit besteht kein Grund, vom geplanten Projekt abzuweichen», schreiben die Bahnen. Enttäuscht und zugleich überrascht sei man über die Einsprache der Brienz-Rothorn-Bahn. Sie stören sich inbesondere an einem dritten Restaurant auf dem Gipfel (wir berichteten).

Die Pläne der Bergbahnen sehen eine 8er-Gondelbahn von Sörenberg Witmoos auf das Brienzer Rothorn, den Bau eines neuen Bergrestaurants auf dem Ostgrat des Berges und den Ersatz des bestehenden Sesselliftes auf Eisee vor. Geplante Eröffnung ist auf die Wintersaison 2015/2016.

rem

Gegen die Ausbaupläne in Sörenberg (im Hintergrund das Rothorn) sind acht Einsprachen eingegangen. (Bild: Keystone)

Gegen die Ausbaupläne in Sörenberg (im Hintergrund das Rothorn) sind acht Einsprachen eingegangen. (Bild: Keystone)