INFRASTRUKTUR: Kein Sicherheitszentrum in Sempach

Der Kanton Luzern verzichtet auf den Neu- und Ausbau eines Sicherheitszentrums in Sempach. Stattdessen will der Kanton beim Stützpunkt Sprengi mehr Platz schaffen.

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Eine Studie des Kantons Luzern soll abklären, ob der Stützpunkt Spreng beim Autobahnanschluss Emmen Nord ausgebaut werden soll. (Bild: Google Maps)

Eine Studie des Kantons Luzern soll abklären, ob der Stützpunkt Spreng beim Autobahnanschluss Emmen Nord ausgebaut werden soll. (Bild: Google Maps)

Der Umbau des Zivilschutzzentrums Sempach in ein Sicherheitszentrum für 50 bis 60 Millionen Franken wird nicht weiter verfolgt. Dies schreibt die Staatskanzlei am Donnerstag. Grund sind die knappen finanziellen Mittel, die in den nächsten Jahren nicht zur Verfügung stehen. Der nun gestoppte Neu- und Ausbau wurde 2011 aufgrund der Abtraktandierung im Kantonsrat sistiert und mehrfach verschoben.

Nicht gelöst ist das Platzproblem der Luzerner Polizei. Deshalb mussten am Stützpunkt Sprengi in Emmenbrücke Räume zugemietet und Provisorien eingerichtet werden. Nun will der Kanton mit einer Studie prüfen, ob der Standort Sprengi ausgebaut werden kann. Dort ist unter anderem die Verkehrspolizei angesiedelt.

Am Standort Sprengi arbeiten heute rund 80 Mitarbeiter der Polizei. Teilweise sind sie aus Platzgründen in Containern untergebracht. Der Kanton besitzt nebenan zwei unbebaute Parzellen, auf denen Büros und eine Lagerhalle errichtet werden könnten.

Als Sofortmassnahme werden Verkehrspolizisten aus den Containern in die Büros des Zentras verlegt. Zentras ist für den Betrieb und Unterhalt der Nationalstrassen zuständig und hat seinen Sitz ebenfalls auf dem Sprengi-Areal. Die bestehenden Container werden für die Schwerverkehrskontrollen weiter genutzt.

pd/rem

Wird nicht mehr weiterverfolgt: Sicherheitszentrum in Sempach. (Bild: Visualisierung PD)

Wird nicht mehr weiterverfolgt: Sicherheitszentrum in Sempach. (Bild: Visualisierung PD)