INFRASTRUKTUR: Skigebiet-Ausbau in Sörenberg muss warten

Unterschätzte Komplexität und fehlende Zusagen der Investoren: Das 35 Millionen Franken teure Ausbauprojekt fürs Skigebiet Sörenberg-Rothorn verzögert sich. Frühestens 2015/2016 gehts los.

Roseline Troxler
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Ausbau des Skigebietes Sörenberg: das ist geplant. (Bild: Grafik Oliver Marx)

Ausbau des Skigebietes Sörenberg: das ist geplant. (Bild: Grafik Oliver Marx)

35 Millionen Franken wollen die Bergbahnen Sörenberg in die Erneuerung ihrer Anlagen im grössten Luzerner Skigebiet investieren. Geplant war der Start bereits in der kommenden Saison – doch nun kommt es zu Verzögerungen um sicher ein Jahr, wie Recherchen zeigen. «Die Eröffnung der neuen bergbahnen ist für die Saison 2015/2016 geplant», bestätigt Verwaltungsratspräsident Fredy Portmann auf Anfrage. Die Gründe für die Verzögerung: Die Finanzierung ist noch nicht gesichert, es laufen noch immer Vertragsverhandlungen. Zudem haben die Planer die Komplexität des Projekts mit drei beteiligten Kantonen, zwei Gemeinden (Flühli und Giswil) sowie dem Bund unterschätzt.

Gebiete direkt verbunden

Mit den neu erstellten Anlagen werden künftig die beiden Skigebiete Sörenberg (flachere Pisten) und Rothorn (kleiners Gebiet, anspruchsvoller) direkt verbunden. Das aufwändige Pendeln zwischen den Talstationen entfällt.