INITIATIVE: Deutliche Abfuhr für Naturheilkunde

Die Volksinitiative «Ja zur Luzerner Naturheilkunde» ist an der Urne verworfen worden. Auch der Gegenvorschlag scheiterte.

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TCM-Therapeut Chunyan Gou und Assistenin Verena Yang behandeln in ihrer China-Vital-Praxis in Ruswil eine Patientin mit Akupunkturnadeln. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

TCM-Therapeut Chunyan Gou und Assistenin Verena Yang behandeln in ihrer China-Vital-Praxis in Ruswil eine Patientin mit Akupunkturnadeln. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Gemäss dem Schlussergebnis von 14:12 Uhr wurde die Initiative mit einem Nein-Anteil von 61,66 Prozent bachab geschickt. Die Initiative wollte, dass für die drei Hauptrichtungen Homöopathie, Traditionelle Europäische Naturheilkunde oder Traditionelle CHinesische Medizin Bewilligungen notwendig werden.

Nein auch zum Gegenvorschlag
Mit rund 52,3 Prozent Nein-Stimmen lehnte die Stimmbevölkerung auch den Gegenvorschlag ab. Mit diesem hätten die Naturheilpraktiker weiter ohne adäquate Ausbildung praktizieren können – solange sie sich registrieren lassen.

Die Stimmbeteiligung lag bei 24,67%.

rem