Initiativkomitee kämpft für den Erhalt der Ebikoner Familiengärten

Die Interessengemeinschaft Rütihof will verhindern, dass die Familiengärten auf dem Areal Rütihof einer Begegnungszone weichen müssen. Nun lancierte sie eine Initiative zum Erhalt der Familiengärten im Bereich Rütihof.

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Die Familiengärten auf dem Areal Rütihof in Ebikon.

Die Familiengärten auf dem Areal Rütihof in Ebikon.

Bild: Patrick Hürlimann (Ebikon, 28. Mai 2020)

(se) In Ebikon soll am Rontaler Höhenweg ein neuer Begegnungsort entstehen. Das Projekt stösst jedoch auf Widerstand bei den heutigen Pächtern der Familiengärten, die seit dem Jahr 1974 auf dem betroffenen Areal Rütihof liegen. Ihnen wurde auf Ende Oktober gekündigt. Nun lancierte die Interessengemeinschaft (IG) Rütihof eine Initiative mit dem Ziel, die Familiengärten auf dem Areal Rütihof zu erhalten. Die Initianten werfen dem Gemeinderat Ebikon mangelnde Kooperationsbereitschaft vor.

Man spreche sich nicht generell gegen eine Begegnungszone aus, wie der Medienmitteilung der IG Rütihof zu entnehmen ist. Diese könne auf dem vorderen Teil der Parzelle realisiert werden, der 1500 Quadratmeter umfasse und heute ungenutzt sei. Was beim Initiativkomitee aber auf Unverständnis stösst, ist die Tatsache, dass trotz der Kündigung noch keine konkreten Pläne zur zukünftigen Nutzung und Finanzierung kommuniziert wurden. Die IG bezweifelt, dass die Bauarbeiten sofort nach Ablauf der Kündigungsfrist beginnen werden. Ausserdem stellt sie in der Medienmitteilung in Frage, ob Ebikon aufgrund «der desolaten finanziellen Lage» eine weitere Begegnungszone realisieren solle.

Ab dem 18. Juli hat das Initiativkomitee der IG Rütihof 60 Tage Zeit, um 300 gültige Unterschriften zu sammeln.

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