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INNOVATION: Hier können Sie sich die Nase polieren lassen

Der Katerclub – bestehend aus Altherren der Chatzemusig – ist heuer mit einer Schnupfmaschine an der Fasnacht unterwegs. Die Maschine ist nicht nur praktisch, sondern auch rekordverdächtig gross.
Chatzemusig-Altherr Bärti Stauffer (rechts) lässt sich nach einer Prise Tabak die Nase putzen – beobachtet von seinen Katerclub-Kollegen, darunter Schnupfmaschinen-Konstrukteur Hans Jauch (mit Bart). (Bild: Dominik Wunderli (Littau, 16. Februar 2017))

Chatzemusig-Altherr Bärti Stauffer (rechts) lässt sich nach einer Prise Tabak die Nase putzen – beobachtet von seinen Katerclub-Kollegen, darunter Schnupfmaschinen-Konstrukteur Hans Jauch (mit Bart). (Bild: Dominik Wunderli (Littau, 16. Februar 2017))

Ein Virus der besonderen Art soll dieses Jahr die schränzende und rüüdige Fasnachtshochburg Luzern infizieren: der Schnupfvirus. Und er wird mit Sicherheit jeden Fasnächtler anstecken. Schuld daran ist Hans Jauch. Er ist Mitglied des Katerclubs, bestehend aus Altherren – ehemaligen Mitgliedern – der Chatzemusig. Es versteht sich von selbst, dass diese «älteren Herren» die Fasnacht ein bisschen gemächlicher angehen wollen.

Gemächlich ja, aber dafür umso kreativer und mit Humor. Und eben einer dieser Altherren, nämlich besagter Hans Jauch, hat heuer eine weltrekordverdächtige Schnupfmaschine kreiert. Es hat es in sich, dieses von Hand gefertigte Konstrukt – das ist indiskutabel. Denn es ist etwa 2 Meter hoch und 2,5 Meter lang.

Drei Schnupffreudige gleichzeitig bedient

Dank den genialen Gedankengängen des Erbauers müssen sich Schnupffreunde kein bisschen mehr anstrengen. Eine fantasievolle Konstruktion sorgt dafür, dass drei Schnupffreudige gleichzeitig zu ihrer Tabakprise kommen. Doch nicht nur das. Keiner muss nach dem erfrischenden Genuss noch mühsam die Nase von Schnupftabakresten befreien. Dafür sorgen drei Pinsel, die sich rasend schnell hin und her bewegen und die sensiblen Näschen wieder auf Hochglanz polieren.

Selbstredend bietet dieses Wundergerät noch weitere Überraschungen. Doch alles schon vor der Fasnacht verraten? Nein, dies wäre für jeden Fasnächtler eine unverzeihliche Untat. So werden nun also Hans, Bruno, Roger, Bärti und wie sie alle heissen durch die Gässchen ziehen, Restaurants überfallen, intrigieren und möglichst jeden Fasnächtler infizieren. «Am liebsten Frauen», lachen die unverwüstlichen Altherren des Katerclubs. Und zweifelsfrei ist für alle klar: «Wer ned schnupft, isch en Globi.» Und wer will schon gerne ein Globi sein?

Astrid Longariello

stadt@luzernerzeitung.ch

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