«INSTITUT FÜR BILDUNG»: Schule ohne Ferien und ohne Englisch

Ungewöhnliche Wege geht eine neue Schule in der Stadt Luzern. Sie vermittelt Grundlegendes, damit Jugendliche eine Lehrstelle finden.

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Ein wesentliches Ziel der Schule ist die «Arbeitsmarktfähigkeit». (Symbolbild Manuela Jans/Neue LZ)

Ein wesentliches Ziel der Schule ist die «Arbeitsmarktfähigkeit». (Symbolbild Manuela Jans/Neue LZ)

60 Schüler mit zum Teil schweren schulischen, persönlichen und sozialen Defiziten werden seit Ende August an der Denkmalstrasse 2 in Luzern unterrichtet. Dort steht das «Institut für Bildung» von der Stiftung Speranza, das vom Luzerner FDP-Nationalrat Otto Ineichen initiiert wurde.

Mit dem Bildungsangebot richtet man sich an Jugendliche, die direkt nach der Schule keine Lehrstelle gefunden haben und an solche, die nach mehreren Jahren erfolgloser Suche ausgesteuert worden sind.

Mit normalem Unterricht hat der Schulbesuch hier nichts zu tun: Nach sechs Intensivwochen der Standortbestimmung folgt ein einjähriges Regelprogramm. Dieses umfasst neben drei Arbeitstagen zwei Schultage. Ferien gibt es nicht. Stattdessen werden in der unterrichtsfreien Zeit Projektarbeiten verfasst oder es wird geschnuppert. Nach einem Jahr sollen die Schüler für das Berufsleben gerüstet sein.

Noémie Schafroth

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der «Neuen Luzerner Zeitung».