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INTEGRATION: Kanton Luzern führt abgespecktes Integrationsprogramm fort

Die zweite Auflage des kantonalen Integrationsprogramms (KIP) muss in Luzern mit etwas weniger Geld auskommen. Von 2018 bis 2021 stehen je knapp 1,3 Millionen Franken von Bund und Kanton zur Verfügung. Damit sollen etwa Gemeinden und Sportvereine in der Integrationsarbeit unterstützt werden.
Die Integration von Flüchtlingen ist das Ziel des kantonalen Programms (Archivbild aus der Asylunterkunft Buchrain). (Bild: Roger Grütter (Buchrain, 4. Mai 2016))

Die Integration von Flüchtlingen ist das Ziel des kantonalen Programms (Archivbild aus der Asylunterkunft Buchrain). (Bild: Roger Grütter (Buchrain, 4. Mai 2016))

Ziel des Programms ist es, die Erstinformation nach der Ankunft weiter zu optimieren. Es soll ebenfalls die Integrationsarbeit von Gemeinden zu stärken, die sprachliche und berufliche Integration von Flüchtlingen und vorläufig Aufgenommenen vorzutreiben sowie die Integrationsbemühungen des Sports zu unterstützen, teilte der Kanton Luzern am Mittwoch mit.

Für das KIP I von 2014 bis 2017 standen noch 2,8 Millionen Franken zur Verfügung, welche sich Bund und Kanton je zur Hälfte teilten. Von der Kürzung betroffen ist etwa die Stadt Luzern, die eine Leistungsvereinbarung im Rahmen des KIP II getroffen hat, wie diese mitteilte.

Stadt Luzern kompensiert Kürzung mit eigenen Mitteln

Standen der Stadt bisher 132'000 Franken zur Verfügung, sind es im laufenden Jahr noch 80'000 Franken. Der Stadtrat habe sich entschieden, die Beitragsreduktion von rund 50'000 Franken im Jahr 2018 mit eigenen Mitteln zu kompensieren.

Das KIP II beinhaltet 39 Massnahmen. Einige davon waren bereits im Vorgängerprogramm enthalten. Neu sind etwa Elterninformationsmodule für Familien in Durchgangszentren oder der Aufbau von Integrationsvorlehren.

Auch wird ein Augenmerk auf die Unterstützung der Integrationsarbeit von Sportvereinen und Jugendverbänden gelegt. Angepasst wurden die Leistungen für die Bemühungen der Gemeinden. So können diese neu ein «Mini-KIP» abschliessen, damit sie im Bereich soziale Integration Aktivitäten in ihrer Gemeinde selbständig steuern und planen können, analog dem bereits bestehenden Vertrag mit der Stadt Luzern. (sda)

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