Integrationspotenzial von Religionsgruppen

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Gemeinsam mit den Universitäten Göttingen und Leipzig erforscht die Universität Luzern ab diesem Frühling das Integrations- und Konfliktpotenzial religiöser Gemeinschaften in den Zivilgesellschaften Deutschlands und der Schweiz. Für die zwei miteinander vernetzten Projekte haben die Deutsche Forschungsgemeinschaft und der Schweizerische Nationalfonds einen Förderbeitrag von rund 1,4 Millionen Franken gesprochen. Knapp die Hälfte stammt dabei vom Nationalfonds.

Grob gesagt, werden beim Projekt Anpassungen von Immigrantengruppen analysiert. So zeige sich bei einigen eine bewusste Anlehnung an Werte wie Transparenz und Gleichstellung von Mann und Frau, um gesellschaftlich besser akzeptiert zu werden. In einer qualitativen Analyse werden dazu bosnische Muslime und kroatische Katholiken verglichen. Diese wird in Luzern und Göttingen durchgeführt. Eine quantitative Analyse sieht Umfragen vor, die in Luzern und Leipzig gemacht werden. (gjo)