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Integriert oder separativ – die zwei Systeme der Sonderschulung

Es gibt zwei Formen der Sonderschulung: die integrierte und die separative. Die separative Form war bis etwa vor 15 Jahren der Regelfall. Seit etwa zehn Jahren hat aber die integrierte Form zahlenmässig stark aufgeholt. Bei der integrierten Sonderschulung (IS) geht es nicht nur darum, verhaltensauffällige Kinder wie Robin (siehe Haupttext) in die Regelschule zu integrieren. Die IS unterstützt vor allem auch Schüler mit geistigen oder körperlichen Behinderungen in den Regelklassen. Im Rahmen der von der Dienststelle Volksschulbildung verfügten Lektionen werden Schüler mit IS von einer Heilpädagogin in enger Zusammenarbeit mit der Klassenlehrerin unterstützt und begleitet. Neben diesen Lektionen können auch weitere Massnahmen wie Klassenassistenz oder Coaching angeordnet werden.

Die separative Sonderschulung wird in einer speziellen Institution wie etwa der heilpädagogischen Schule in Sursee durchgeführt.

Ein Schüler in einer Sonderschule kostet durchschnittlich etwa 80000 Franken, also fast doppelt so viel wie ein integrierter Sonderschüler in der Regelklasse. Im laufenden Schuljahr werden 851 Kinder separativ in Sonderschulen unterrichtet, 511 integriert in Regelschulen. (kuy)

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