Interaktive Karten
CO2-Gesetz und Agrarinitiativen: So hat Ihre Gemeinde in der Zentralschweiz abgestimmt

Nur wenige Gemeinden in den sechs Zentralschweizer Kantonen haben dem CO2-Gesetz zugestimmt. In unserer interaktiven Karte finden Sie alle Resultate.

Stefan Trachsel, René Meier
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Die detaillierten Gemeinderesultate

Wie hat Ihre Gemeinde zu den fünf nationalen Vorlagen von diesem Abstimmungssonntag entschieden? Finden Sie es heraus mit massgeschneiderten Texten zu jeder Gemeinde in der Zentralschweiz.

Kanton Luzern

52 Prozent der Luzernerinnen und Luzerner lehnen das CO2-Gesetz ab. Dabei zeigt sich ein Stadt-Land-Graben: Während das Gesetz in der Stadt Luzern mit 66,6 Prozent angenommen wurde, wird es auf der Landschaft bachab geschickt, am deutlichsten in Luthern mit 80,3 Prozent.

Bei den beiden Agrarinitiativen sagt die Stadt Luzern mit 55,3 bzw. 55,8 Prozent Ja, alle anderen 79 Luzerner Gemeinden lehnen die beiden Initiativen ab, am deutlichsten Romoos mit 93,1 bzw. 92,6 Prozent.

Kanton Zug

Im Kanton Zug sagen die Stimmbürger mit 52,3 Prozent Nein zum CO2-Gesetz. Die Stadt Zug sowie die Gemeinden Cham und Hünenberg sagen Ja zum CO2-Gesetz. Die beiden Agrarinitiativen fallen in allen Zuger Gemeinden durch, am deutlichsten in Neuheim, am knappsten in der Stadt Zug.

Kanton Schwyz

Im Kanton Schwyz wird das CO2-Gesetz mit 65,5 Prozent abgelehnt. Alle Gemeinden sagen Nein, am deutlichsten Riemenstalden mit 90,9 Prozent. Auch die beiden Agrarinitiativen haben keine Chance beim Stimmvolk.

Kanton Obwalden

Im Kanton Obwalden sind vier der fünf nationalen Vorlagen abgelehnt worden. Einzig das Terrorgesetz wurde mit einem Ja-Stimmen-Anteil von 56 Prozent angenommen. Wuchtig verworfen wurden die Agrarinitiativen. Keine Chance beim Stimmvolk hatte auch das CO2-Gesetz.

Kanton Nidwalden

Mit Ausnahme von Stans lehnen im Kanton Nidwalden alle Gemeinden das CO2-Gesetz ab. Zu den beiden Agrarinitiativen sagen alle Gemeinden Nein.

Kanton Uri

Das CO2-Gesetz wird im Kanton Uri mit Ausnahme von Altdorf in allen Gemeinen abgelehnt, am deutlichsten in Spiringen mit 89,2 Prozent. Die beiden Agrarinitiativen haben keine Chance.

So haben alle Gemeinden der Schweiz abgestimmt