IG Luzerner Herbstmesse und Märkte fordert Entschädigung: «Das Schausteller- und Markthändlergewerbe ist am Ende»

Durch das Coronavirus mussten schweizweit Märkte und Messen abgesagt werden – in Luzern fällt die Määs heuer aus. Die Interessengemeinschaft (IG) «Luzerner Herbstmesse und Märkte» fordert deshalb von Bundesrat und Parlament Geld.

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Die Määs in Luzern findet dieses Jahr nicht statt.

Die Määs in Luzern findet dieses Jahr nicht statt.

Bild: Urs Flüeler / KEYSTONE, (Luzern, 1.Oktober 2017)

(pjm) Die Interessengemeinschaft Luzerner Herbstmesse und Märkte fordert in einer Medienmitteilung von Bundesrat und Parlament im Rahmen der Härtefallregelung die Schausteller- und Markthändlerbranche zu unterstützen.

So hätte die Branche seit Monaten mit einem faktischen Berufsverbot und 100-prozentigen Einnahmeausfällen zu kämpfen. Hinzu kämen hohe Fixkosten wie die Lagerhaltung und Versicherungsgebühren, welche weiterlaufen würden. Zudem sei eine Verbesserung nicht in Sicht. «Viele Schweizer Familienunternehmen, die teilweise seit mehreren Generationen in diesem Bereich tätig sind, stehen vor der Aufgabe ihrer Unternehmen», so die IG in der Mitteilung.

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