Internationale Rettungsteams üben in Kriens für ein Erdbeben

Im Rahmen einer Katastrophenübung sind nächste Woche Rettungsteams aus diversen Ländern in den Krienser Quartieren unterwegs – nicht zum ersten Mal.

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Ein schweres Erdbeben mit verheerenden Schäden bildet die Grundlage für eine internationale Katastrophenübung, die vom nächsten Montag bis Donnerstag unter anderem in Kriens stattfinden wird. Die Übung mit dem Namen Simex wird von der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (Deza) zusammen mit dem Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) durchgeführt, wie die Gemeinde Kriens auf ihrer Website mitteilt. Die Rettungsteams aus verschiedenen Ländern haben die fiktiven Auswirkungen eines schweren Erdbebens zu beurteilen und entsprechende Massnahmen virtuell einzuleiten – dies jedoch ohne effektive Rettungseinsätze. Dazu werden Übungsteilnehmende in Gruppen von vier bis sechs Personen in den Krienser Quartieren anzutreffen sein.

Rettungsteams müssen regelmässig trainieren

Die Gemeinde Kriens war bereits in den Jahren 2011 und 2013 Austragungsort für diese Rettungsübung. International einsetzbare Rettungsteams haben sich regelmässigen Trainings zu unterziehen. Die Schweiz ist seit vielen Jahren im Bereich der Koordination von internationalen Rettungseinsätzen tätig. Bei der Übung trainieren die Teams Such- und Rettungsmethoden sowie die Koordination mit den kantonalen und nationalen Behörden im Notfall. (pd/hor)