Internet-Auktion soll U-Boot retten

Das Verkehrshaus will das U-Boot von Jacques Piccard sanieren. Eine Auktion soll das nötige Geld einbringen. Der Projektleiter hat dafür gar seinen Jaguar hergegeben.

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Daniel Geissmann, Leiter Sammlung im Verkehrshaus. (Bild: Pius Amrein/Neue LZ)

Daniel Geissmann, Leiter Sammlung im Verkehrshaus. (Bild: Pius Amrein/Neue LZ)

Es ist ein Symbol für den Schweizer Pioniergeist: das U-Boot Mesoscaph von Tiefseepionier Jacques Piccard, das 1964 für die Landesausstellung in Lausanne gebaut worden ist. Das Verkehrshaus plant, das komplett in der Schweiz erbaute Tauchboot in den Zustand von 1964 zurückzuversetzen. «Wir rechnen mit Kosten zwischen 1,5 und 1,8 Millionen Franken für eine würdige Restaurierung», sagt Daniel Geissmann, Leiter Sammlung des Verkehrshauses.

Daniel Geissmann, Leiter Sammlung im Verkehrshaus. (Bild: Pius Amrein/Neue LZ)

Daniel Geissmann, Leiter Sammlung im Verkehrshaus. (Bild: Pius Amrein/Neue LZ)

100 Objekte werden versteigert

Um das Geld für die Sanierung zusammenzubringen, hat Geissmann eine Auktion im Internet ins Leben gerufen. Auf der Webseite www.verkehrshaus.ch/tresor können alte Ausstellungsobjekte ersteigert werden. Und rund 100 Objekte, die von Privaten gespendet wurden. Geissmann selbst ging mit gutem Beispiel voran: «Ich habe für die Auktion einen Jaguar XKR von 2009 aus eigenem Besitz gespendet. Das brachte 106 000 Franken ein.»

Wieder in altem Glanz erstrahlen soll das Mesoscaph im Jahr 2014, pünktlich zum 50. Schweizer Expo-Jubiläum.

Dave Schläpfer und Jan Flückiger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Luzerner Zeitung.