INWIL: Acht Autos krachen ineinander

Im Morgenverkehr ist es auf der Autobahn A14 zu zwei Auffahrunfällen gekommen. Involviert waren acht Autos. Die Unfallursache Nummer 1 auf Autobahnen ist zuwenig Abstand.

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Die Unfallstelle auf der A14. (Bild: Zuger Polizei)

Die Unfallstelle auf der A14. (Bild: Zuger Polizei)

Die beiden Auffahrunfällen ereigneten sich am Dienstagmorgen auf der Autobahn A14 zwischen Gisikon und der Verzweigung Rütihof kurz nach 8 Uhr. Zuerst fuhr ein Fahrzeug ins Heck eines anderen und nur Augenblicke später kollidierten gleich sechs nachfolgende Autos miteinander.

Verletzt wurde niemand. Die Schadenssumme beläuft sich auf rund 40'000 Franken. Es kam zu Behinderungen im Morgenverkehr.

Der ungenügende Abstand ist mit über 20 Prozent eine der häufigsten Unfallursachen in der Schweiz. Auf der Autobahn liegt der Anteil sogar bei knapp 40 Prozent. Das Bundesgericht verlangt einen Abstand entsprechend einer Zeit von 2 Sekunden. Als Faustregel gilt auf Schweizer Autobahnen die sogenannte halbe Tacho-Regel. Wenn ein Autofahrer mit 120 km/h unterwegs ist, beträgt der Mindestabstand 60 Meter.

Gemäss dem Schweizer Strassenverkehrsrecht ist für die Einhaltung des Abstandes zum voranfahrenden Fahrzeug grundsätzlich der Führer des hinteren Fahrzeugs verantwortlich. Im Grundsatz gilt: Der Abstand ist hinreichend, wenn das hintere Fahrzeug bei überraschendem Bremsen des voranfahrenden Fahrzeugs noch rechtzeitig zu halten vermag.

pd/rem