Inwil lehnt Aushubdeponie ab

Im Gebiet Hobebüel in Inwil wird keine Deponie für Aushubmaterial angelegt. Die Stimmbevölkerung schmettert das Vorhaben klar ab.

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1107 gültige Stimmzettel zur Abstimmung über die Umzonung des Gebiets Hobebüel gingen bis gestern Mittag bei der Gemeinde Inwil ein. Auf 756 von ihnen stand ein «Nein» geschrieben. Das entspricht einem Nein-Anteil von knapp 68,3 Prozent. Die Stimmbeteiligung lag bei hohen 69 Prozent.

«Wir sind natürlich sehr zufrieden mit dem Ausgang der Abstimmung», freute sich Doris Luthiger, Mitglied des Nein-Komitees «Dep.Inwil?». «Grundsätzlich sind wir nicht gegen eine Deponie, das Projekt war jedoch überdimensioniert», sagt Luthiger weiter. Das deutliche Resultat habe ihnen nun Recht gegeben.

Nein zu finanziellem Zustupf

Mit dem Nein zur Umzonung sagten die Inwiler auch Nein zu jährlich 210'000 Franken, welche die Gemeinde von der Betreiberfirma der Deponie erhalten hätte. Geld, das die Gemeinde, die für das nächste Jahr ein Defizit von rund 800'000 Franken budgetiert, gut hätte gebrauchen können. «Finanziell wäre das sicher ein schöner Zustupf gewesen, aber die Folgen des Entscheids kann man im Moment noch nicht genau beziffern», sagt Mattmann dazu. Man müsse die nächsten zwei bis drei Jahre abwarten und schauen, dass man die Finanzen im Griff behalte.

Florian Weingartner

<em>Den ausführlichen Artikel zu diesem Thema finden Sie am 24. September in der &laquo;Neuen Luzerner Zeitung&raquo; sowie im E-Paper. </em>