INWIL: Pannerhof kann verkauft werden

Inwil nahm am Sonntag den zweiten Anlauf, um das gemeindeeigene Grundstück Pannerhof zu verkaufen. Dies gelang diesmal klar.

Drucken
Teilen
Jennifer, rechts, und Tamara spielen auf dem Pannerhof-Areal. Bild Manuela Jans/Neue LZ

Jennifer, rechts, und Tamara spielen auf dem Pannerhof-Areal. Bild Manuela Jans/Neue LZ

Die Inwiler wollen den Pannerhof verkaufen: 532 waren für, nur 236 gegen den Verkauf.

Der Gemeinderat kann die 7000 Quadratmeter Land dem Zürcher Investor Immoturicum AG verkaufen, der Doppeleinfamilienhäuser, Eigentums- und Mietwohnungen plant.

Die Stimmberechtigten befanden nicht zum ersten Mal über den Landverkauf. Vor knapp einem Jahr gabs schon einmal eine Abstimmung. Überraschend und mit knapper Mehrheit wurde der Verkauf damals abgelehnt.

Umfassender informiert
Nach der ersten Abstimmung wurde über das Resultat diskutiert,. Es zeigte sich, dass im Vorfeld zu wenig umfassend informiert worden war. Der Gemeinderat hat die Stimmberechtigten deshalb vor dem zweiten Urnengang breit orientiert und aufgezeigt, wie er die erwarteten 3 Millionen Franken Verkaufserlös verwenden will: Sie sollen in Infrastrukturprojekte im Bildungs- und Sportbereich fliessen, die ohnehin realisiert werden müssten.

Konkret soll das Geld nun einen Teil der Erweiterung der Schulanlage Rägeboge finanzieren. Nötig sind unter anderem zusätzliche Gruppen- und Turnräume für die Schule sowie mehr Platz für den Kindergarten.

CVP, FDP und SVP, die 2007 eine neue Abstimmung gefordert hatten, stehen hinter dem Projekt; begrüsst wird, dass Inwil wieder über rasch überbaubares Land verfügt, dass Inwil für Familien attraktiver und die Schule erweitert werden kann.

kwi/stu