Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

INWIL: Sie sorgen für einen wortwörtlich sauberen Wettstreit

Der Verein «eibu.ch» will sich bei der Bevölkerung mit einem Hindernisrennen wieder in Erinnerung rufen. Mit einer speziellen Partnerschaft sensibilisiert der Anlass dabei für ein wichtiges Thema.
Packen bei «eibu.ch» mit an (von links): Philipp Sigrist, Christoph Durrer und OK-Präsident Fredy Müller. (Bild: Corinne Glanzmann (27. Juli 2017))

Packen bei «eibu.ch» mit an (von links): Philipp Sigrist, Christoph Durrer und OK-Präsident Fredy Müller. (Bild: Corinne Glanzmann (27. Juli 2017))

Nach sechsjähriger Abstinenz meldet sich «eibu.ch» auf der Eventbühne zurück. Am Montag führt der Verein am frühen Abend rund um das Inwiler Gemeindezentrum Möösli einen Hindernislauf der besonderen Art durch. Nebst der Bewältigung dieser Klippen wird den Teams noch eine spezielle Aufgabe gestellt. «Wir wollen den Zuschauern etwas Aussergewöhnliches bieten», sagt OK-Präsident Fredy Müller. Einzelheiten will er aber noch keine verraten.

Bekannt ist allerdings, dass Mannschaften in Zweier- und Viererbesetzung an den Start gehen. Aktuell liegen Anmeldungen von zehn Gruppen vor. «Von drei, vier weiteren Teams haben wir eine mündliche Zusage», weiss Philipp Sigrist. Er ist für den Bereich Sponsoring & Werbung zuständig. «Wir hoffen, den Event mit 20 Mannschaften bestreiten zu können.» Das heisst: Kurzentschlossene können sich auch noch auf dem Platz melden.

Bestehende Infrastruktur kann benutzt werden

Von 2007 bis 2011 war der rund 60 Mitglieder zählende Verein – mit einer Altersbandbreite von 20 bis 40 Jahren – durch den Water­slide-Contest bekannt. Bei diesem Anlass rutschten Teams in selbst gebauten Vehikeln über eine Rampe in ein Wasserbecken. Dass man nach dreimaliger Austragung davon absah, den Anlass weiter durchzuführen, hat einen einfachen Grund. Der Waterslide-Wettkampf fand mitten auf einer Wiese statt, sodass die ganze In­frastruktur mit aufgebaut werden musste. Jetzt können die Organisatoren die Einrichtungen des Gemeindezentrums benützen und haben dadurch weniger Aufwand.

Zwar blieb «eibu.ch» in den letzten Jahren auch ohne Sommer­anlass nicht untätig. Doch die Aktivitäten beschränkten sich hauptsächlich auf vereinsübliche Anlässe wie Skiweekend oder Dartturnier. Im vergangenen Sommer hätten sie über die Zukunft des Vereins philosophiert, sagt OK-Präsident Müller. «Da haben wir entschieden, den Verein bei der ‹Eibeler › Bevölkerung wieder in Erinnerung zu rufen – passend zum 15-jährigen Vereinsjubiläum.» Und so hofft er «auf möglichst viele Zuschauer».

Roman Peter wird auf jeden Fall mit von der Partie sein. Der Inwiler – er ist ebenfalls Mitglied von «eibu.ch» – hat sich längst einen Namen als «Trash Hero» (Abfallheld) gemacht. Auf seine Initiative hin entstand die Bewegung mit dem Namen «Trash Hero World». Aktuell koordiniert Peters Team rund 40 Projekte in acht Ländern. Diese haben zum Ziel, Güsel einzusammeln, Menschen für Abfall und Plastik zu sensibilisieren. Des Weiteren will die in Inwil registrierte Non-Profit-Organisation auch präventiv wirken (Ausgabe vom 5. Januar).

Darunter fällt ebenfalls die Partnerschaft, die «Trash Hero World» mit dem Anlass «eibu.ch» verbindet. «Das Abfallkonzept wurde sowohl vom OK wie vom Festwirt positiv aufgenommen», freut sich Peter. Dieses soll den am Event resultierenden Plastikgüsel auf ein Minimum reduzieren. Das bedeutet konkret: Das Essen wird in Keramiktellern und Chromstahlgeschirr serviert. Der Ausschank sämtlicher Getränke geschieht in Gläsern und Mehrwegbechern. Ein Depotsystem soll dafür sorgen, dass das Material wieder verwendet werden kann. Dafür müssen die Organisatoren extra eine Abwaschmaschine mieten. «Insgesamt betragen die Zusatzkosten rund 700 Franken», sagt Peter. Dank Sponsoren belasten diese Ausgaben das Budget des Vereins nicht. Das OK rechnet damit, dass mit der Aktion auf den Gebrauch von zirka 2500 Plastikbechern sowie rund 600 Einweggabeln und -messer verzichtet werden kann. Für die Zigarettenstummel gibt es Glasaschenbecher. «Lediglich die Servietten belasten die Abfall­kette», sagt Peter. «Trash Hero» wird mit vier Personen, zusätzlich unterstützt von vier Asylsuchenden, vor Ort im Einsatz stehen.

Ernesto Piazza

ernesto.piazza@luzernerzeitung.ch



Hinweis

Die wichtigsten Infos zum Anlass gibt es unter www.fun-run.eibu.ch.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.