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Irreführende Broschüre

Der Synodalrat begründet die geplante Abschaffung der Volkswahl der Pfarrer mit der neuen Kirchenverfassung. Diese ist vor gut einem Jahr in Kraft getreten. Seither werden Pfarrer nicht mehr für eine sechsjährige Amtsdauer gewählt, sondern erhalten eine unbefristete Anstellung. Die reformierte Stimmbevölkerung im Kanton Luzern nahm die Verfassung mit 96 Prozent Ja-Stimmen an. Allerdings: In der Abstimmungsbroschüre war keine Rede davon, dass die Volkswahl abgeschafft werden soll – im Gegenteil. Wörtlich hiess es: «Dass die Stimmberechtigten bei Pfarrwahlen mitwirken (Volkswahl), soll indes auch in Zukunft möglich sein.» Erst in den Erläuterungen fanden sich Hinweise. Dort steht: Es sei der Synode anheimgestellt, die Zuständigkeit für Wahlen und Entlassungen den Stimmberechtigten zu übertragen.

Gemäss Vorschlag des Synodalrats soll die Bevölkerung aber auch in Zukunft mitreden können. Vor der Anstellung eines Pfarrers sei die Kirchgemeinde in geeigneter Weise ins Auswahlverfahren einzubeziehen, heisst es im Personalgesetz. Die Synode berät die Vorlage erstmals am 14. März. (cgl)

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