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Kommentar

Energiereglement: Luzerner Stadtrat gibt vernünftiges Versprechen ab

Die Änderung der Energiereglements hat in der Stadt Luzern die Gemüter erhitzt. Die deutliche Zustimmung ist aber nicht viel mehr als eine Bestätigung der bisherigen Politik.
Stefan Dähler
Stefan Dähler, stv. Leiter Ressort Stadt Region Luzern

Stefan Dähler, stv. Leiter Ressort Stadt Region Luzern

Nach einem emotional geführten Abstimmungskampf sagen rund 60 Prozent der Stadtluzerner Ja zum Gegenvorschlag zur sogenannten «Veganer-Initiative». Der Entscheid bedeutet trotz all der Aufregung nicht viel mehr als eine Bestätigung der bisherigen Politik der Stadt Luzern, welche die 2000-Watt-Gesellschaft als Ziel hat. Dieses wurde bereits 2011 in einer Volksabstimmung festgelegt.

Die Aufregung hat – abgesehen davon, dass das Thema Ernährung generell polarisiert – wohl mit der Initiative zu tun, welche die Förderung der veganen Ernährungsweise forderte. Dabei weist der Gegenvorschlag nicht mehr viele Gemeinsamkeiten mit der Initiative auf.

Der Stadtrat könnte das deutliche Resultat zwar als Aufruf deuten, das Thema Ernährung bei Infokampagnen deutlich intensiver zu bewirtschaften. Stattdessen will er die Nachhaltigkeit ganzheitlich behandeln und den Fokus nicht nur auf Ernährung richten. Sofern er dieses vernünftige Versprechen auch hält, dürften sich die Gemüter schnell und hoffentlich nachhaltig abkühlen.

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