Ja zur Fusion auch im Hinterland

Mit 80 respektive 90 Prozent stimmten die Stimmbürger von Schötz und Ohmstal einer Fusion ihrer beiden Gemeinden zu. Damit wird Honau zur kleinsten Gemeinde im Kanton Luzern.

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Blick auf das Dorf Ohmstal. (Bild: Nadia Schärli/Neue LZ)

Blick auf das Dorf Ohmstal. (Bild: Nadia Schärli/Neue LZ)

Die beiden Hinterländer Gemeinden Schötz (rund 3400 Einwohner) und Ohmstal (rund 320 Einwohner) werden per 1. Januar 2013 fusionieren. Dies haben die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger der beiden Gemeinden am Sonntag an der Urne beschlossen. Schötz und Ohmstal stimmten der Fusion mit Ja-Stimmen-Anteilen von 80 und 90 Prozent zu.

Ohmstal ist momentan noch die kleinste Gemeinde im Kanton. Nach der Fusion wird Honau mit rund 345 Einwohnern zur kleinsten Luzerner Gemeinde. Dank der Fusion können Schötz und Ohmstal mit einem stattlichen Kantonsbeitrag von rund 7 Millionen Franken rechnen. Dieser ist darauf zurückzuführen, dass Ohmstal auch ohne Fusion einen relativ hohen Sonderbeitrag zur Sanierung benötigt hätte, wie Regierungsrätin Yvonne Schärli im Vorfeld erklärt hat.

Im/sda

Einschätzungen und Reaktionen lesen Sie am Montag in der Neuen Luzerner Zeitung.