Jacqueline Theiler soll Luzerner FDP präsidieren

Eine Findungskommission schlägt die 38-Jährige als Nachfolgerin von Parteipräsident Markus Zenklusen vor.

Lukas Nussbaumer
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Jacqueline Theiler.

Jacqueline Theiler. 

Bild: PD

Die Geschäftsleitung der FDP des Kantons Luzern schlägt Jacqueline Theiler als Nachfolgerin des abtretenden Parteipräsidenten Markus Zenklusen vor. Dies auf Antrag einer Findungskommission, präsidiert von Andreas Moser, Fraktionschef der Freisinnigen im Kantonsrat. Die 38-jährige Theiler ist bei der Luzerner FDP ein bekanntes Gesicht, war sie doch zwischen 2012 und 2016 Geschäftsführerin der Partei. Das letzte Wort haben die Delegierten am 14. Januar 2020 in Kriens.

Jacqueline Theiler ist Kommunikationsberaterin und absolvierte ein Studium der Politikwissenschaft und Betriebswirtschaft in Freiburg. Sie wohnt mit ihrem Partner in der Stadt Luzern und kandidierte in diesem Frühjahr für den Kantonsrat, wo sie auf Platz fünf der FDP-Liste landete. Hätten die Freisinnigen in der Stadt Luzern wie 2015 fünf Sitze und nicht nur deren drei geholt, wäre Theiler gewählt worden. Sie wandert und fährt gerne Ski. Ausserdem ist sie aktive Fasnächtlerin.

Ihr Vater war 20 Jahre lang Bundespolitiker

Jacqueline Theilers Vater ist der frühere National- und Ständerat Georges Theiler, der sich 2015 aus der Politik zurückzog – nach 16 Jahren in der grossen und vier Jahren in der kleinen nationalen Kammer.

Der 65-jährige Markus Zenklusen war vier Jahre lang Parteipräsident der FDP Kanton Luzern. Er folgte 2015 auf Peter Schilliger, der nun die Wiederwahl als Nationalrat am 20. Oktober verpasste, weil die FDP einen ihrer beiden Sitze verlor (wir berichteten). 

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