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Jacqueline Theiler: Sprungbrett für weitere Kandidaturen

Jacqueline Theiler will für die FDP in den Nationalrat – und es damit ihrem Vater Georges gleich tun. Er vertrat die Luzerner Freisinnigen 16 Jahre lang im Nationalrat.
Lukas Nussbaumer
Jacqueline Theiler. (Bild: Manuela Jans-Koch)

Jacqueline Theiler. (Bild: Manuela Jans-Koch)

Sie habe sich schon während der Schulzeit für Politik interessiert und zu Hause jeweils richtiggehend aufgesogen, was ihr Vater berichtet habe, sagt Jacqueline Theiler. Später hat sie ihrem Vater bei Wahlkämpfen geholfen, Flyer verteilt – und dann folgerichtig Politikwissenschaften an der Uni in Freiburg studiert.

Später trat die Stadtluzernerin in die FDP ein, ohne vorher bei den Jungfreisinnigen aktiv gewesen zu sein. «Eine andere Partei als die meines Vaters kam für mich aufgrund meiner liberalen Einstellung nie in Frage, auch wenn ich in meiner Jugendzeit etwas linker positioniert war als heute», sagt Theiler, die derzeit als Verantwortliche für die Kommunikation von Bauten beim Luzerner Kantonsspital und nebenbei als Selbstständige arbeitet.

Erfahrungen als FDP-Geschäftsführerin gesammelt

Obwohl die begeisterte Wandererin und Skifahrerin noch nie ein öffentliches Amt ausgeübt hat: Jacqueline Theiler verfügt über fundierte Politerfahrungen. So war sie zwischen 2012 und 2016 Geschäftsführerin der FDP des Kantons Luzern und arbeitete zuvor beim Finanzdepartement des Kantons Obwalden. In dieser Zeit habe sie die Bedeutung der Parteien erkannt und schätzen gelernt. «Nur mit ihnen funktioniert das politische System der Schweiz.»

Die Kandidatur für den Nationalrat soll die 38-Jährige im Kanton Luzern bekannter machen. «Ich will den Teppich ausrollen für alle meine künftigen politischen Aktivitäten.» Mit ihrem Ehrgeiz hält sie nicht zurück: «Meine Motivation, ein gutes Resultat zu erzielen, ist gross.» Die Fasnächtlerin investiert denn auch «einen fünfstelligen Betrag im tiefen unteren Drittel» für ihren Wahlkampf. Und sie kann auf die Unterstützung ihrer Eltern sowie ihrer beiden Schwestern zählen, die politisch interessiert, aber nicht aktiv sind. Politik ist bei Theilers eben eine Familienangelegenheit.

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