JAHRESBERICHT: 6 Prozent mehr Studierende an der Uni Luzern

Auch im vergangenen Jahr ist die Universität Luzern stark gewachsen. Die Rechnung schloss mit einem kleinen Minus ab.

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Studierende der Universität Luzern während einer Vorlesung. (Archivbild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Studierende der Universität Luzern während einer Vorlesung. (Archivbild Boris Bürgisser/Neue LZ)

2444 Studierende waren 2009 an der Universität Luzern eingeschrieben. Das sind 6 Prozent als im Vorjahr. Davon waren 2127 im Bachelor- und Masterstudium. Dazu kommen 218 Doktorierende und 82 Studierende im Nachdiplomstudium. Rund ein Drittel der Studierenden wohnt im Kanton Luzern, je 16% in den übrigen Zentralschweizer Kantonen und in Zürich, der Rest ist über die gesamte Schweiz verteilt.

Personalbestand stieg
Bei der Kultur- und Sozialwissenschaftlichen
Fakultät ist die Zunahme durch die Neueinrichtung des integrierten Studiengangs Politische Ökonomie begründet. Die Studierendenzahlen in der Theologischen Fakultät sind weiterhin stabil. Bei der Rechtswissenschaftlichen Fakultät ist ein Anstieg von 5 Prozent zu verzeichnen. Durch die Einrichtung neuer Fachgebiete und die Gewinnung von Forschungsprojekten ist der Personalbestand im Jahr 2009 um 15 Prozent auf 379 Personen gestiegen, wie dem Jahresbericht der Universität Luzern zu entnehmen ist.

Rechnung mit kleinem Minus
Die Rechnung schloss 2009 mit einem kleinen Minus von 5753 Franken. Dies bei einem Aufwand von 45,13 Millionen Franken. Die Beträge Dritter lagen um 1,6 Millionen Franken höher als 2008. Vom Schweizerischen Nationalfonds konnten 0,7 Mio. Franken mehr an Forschungsmitteln angeworben werden. Durch die Zunahme der Studierendenzahlen haben sich der Ertrag aus den Studiengebühren und die Beiträge der Kantone gegenüber dem Vorjahr positiv entwickelt.

Vorfreude auf Eröffnung gross
Mit der Einweihung des neuen Universitätsgebäudes im September 2011 steht der Bildungsinstitution die markanteste Veränderung in ihrer noch jungen Geschichte bevor: «Diese 2011 endlich eröffnete Universität kann ein Aktivitätszentrum eines kosmopolitischen Umbaus des Kantons Luzern werden, wie es dieser und die Stadt Luzern bis dahin nur mit dem KKL gewagt haben.» Dies schreibt Rektor Prof. Dr. Rudolf Stichweh im Vorwort des Jahresberichts.

rem