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JAHRESBERICHT: Weniger Patienten in der Luzerner Psychiatrie

Die Luzerner Psychiatrie (Lups) hat sich im letzten Jahr um weniger Patienten kümmern müssen. Finanziell konnte die Institution ihren Gewinn von 3,4 Millionen Franken trotzdem halten.
Spitalratspräsident Hans Schärli (links) und Peter Schwegler, Direktor der Luzerner Psychiatrie, in den im letzten Jahr eröffneten Räumlichkeiten in Sursee. (Archivbild Corinne Glanzmann)

Spitalratspräsident Hans Schärli (links) und Peter Schwegler, Direktor der Luzerner Psychiatrie, in den im letzten Jahr eröffneten Räumlichkeiten in Sursee. (Archivbild Corinne Glanzmann)

Die Luzerner Psychiatrie behandelte in ihren ambulanten Diensten 5417 (-502) Fälle. Die Zahl der stationären Patienten in den Kliniken St. Urban und Luzern betrug 2658 (-48). Die Kinder- und Jugendpsychiatrie behandelte 2351 (-167) Fälle, wie es im am Dienstag veröffentlichen Jahresbericht heisst.

Die durchschnittliche Bettenbelegung in der Erwachsenenpsychiatrie sank nach drei Jahren erstmals wieder unter 100 auf 99,6 Prozent. Ab Mitte vergangenem Jahr sei es zu einer viermonatigen Unterbelegung gekommen, heisst es im Bericht.

Langfristig geht der Regierungsrat davon aus, dass die Nachfrage wächst. Gründe seien die höhere Lebenserwartung und die Tatsache, dass die geburtenstarken Jahrgänge ins Rentenalter kämen. Dies führe zu mehr behandlungsintensiven Fällen.

Trotz weniger Patienten und einer Kürzung der Abgeltung der Gemeinwirtschaftlichen Leistungen durch den Kanton schloss die Lups das Geschäftsjahr 2015 mit einem Jahresgewinn auf Vorjahresniveau ab. Er betrug 3,4 Mio. Franken.

Die Luzerner Psychiatrie hat Standorte in acht Gemeinden. Sie beschäftigte Ende 2015 958 (Vorjahr: 943) Personen.

Die Lups plant einen Zusammenschluss der Psychiatrieversorgung von Luzern, Ob- und Nidwalden unter einer Leitung Luzerns. Die politischen und unternehmerischen Entscheide dazu sollen 2016 fallen, wie es im Jahresbericht heisst. (sda)

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