JAHRESRECHNUNG 2012: Malters mit geringerem Defizit als budgetiert

Die Gemeinde Malters weist für 2012 ein Defizit von rund 262'000 Franken aus. Budgetiert war ein Verlust von 792'000 Franken. Damit schliesst die Rechnung 2012 rund 530'000 Franken besser ab als im Budget vorgesehen.

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Blick auf Malters. (Bild: Nadia Schärli/neue LZ)

Blick auf Malters. (Bild: Nadia Schärli/neue LZ)

Erstmals seit zehn Jahren schliesst die Jahresechnung der Gemneinde Malters mit einem Defizit. Der Verlust von 262‘653 Franken kann durch Eigenkapital gedeckt werden. Durch diese Entnahme verringert sich das Eigenkapital von 5 Millionen Franken auf rund 4,74 Millionen Franken, wie die Gemeinde Malters am Dienstag mitteilte.

Das Ergebnis 2012 entstand laut Mitteilungohne Sondereffekte. Das zeige auch auf, dass der gegenwärtige Steuerfuss von 2.05 Einheiten zur Erfüllung der Aufgaben benötigt werde. Die Steuernachträge aus früheren Jahren haben deutlich nachgelassen. Auch künftig müsse insbesondere aufgrund der Unternehmenssteuerreform mit geringeren Erträgen gerechnet werden.

Zunahme der Verschuldung

Die Investitionsrechnung schliesst mit Nettoinvestitionen von 5,12 Millionen Franken. Budgetiert waren Nettoinvestitionen von 6.8 Millionen Franken. Die mehrjährigen Bauvorhaben Bahnhof, Aussensportanlage, Sanierung Luegetenstrasse, Sanierung Hellbühlstrasse und Sanierung Schulhaus Muoshof (Trakt2) sind auf Kurs, haben aber insgesamt im Jahr 2012 weniger Mittel benötigt als budgetiert. Aufgrund der notwendigen Investitionen steigt die Nettoverschuldung um über 3,19 Millionen Franken von 7,85 Millionen auf 11,05 Millionen Franken.

Durch das hohe Investitionsvolumen konnte ein Selbstfinanzierungsanteil von nur 2 Prozent erreicht werden. Damit steigt die Pro-Kopf-Verschuldung um 460 auf 1613 Franken.

pd/zim